Hühnerei poliert, roh, Größe 0, 1994
Ausstellung im Kunstmuseum St. Gallen 1996

Die Behandlung eines Hühnereis durch Schleifen und Polieren der ursprünglich matten und rauen Kalkschale sowie seine Präsentation auf einem Sockel verwandelt das profane Objekt in eine fast transparente Plastik, die das Äußere in der Spiegelung der Umgebung aufnimmt und die zugleich mit einem sanften gelben Farbschimmer im Übergang von Aufliegepunkt und Sockel etwas von ihrem Inneren preisgibt.

K. S.