Haarzeichnungen, 1998
Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen
770 Haare auf je einem Blatt Papier
je 28 x 21 cm
Von ca. 80 Personen werden jeweils etwa 10 Haare gesammelt, die nicht abgeschnitten, sondern ausgerissen werden. Jedes Haar behält so einen natürlichen Anfang und ein abgeschnittenes Ende. Diese Haare werden einzeln durch einen trockenen Klebstoff gezogen und auf ein Blatt Papier fallen gelassen. Die Haare des jeweiligen Spenders unterscheiden sich zum einen durch ihre spezifische Länge, Farbe und Dicke, aber auch durch ihre Form, in der sie auf das Papier fallen, um dort fixiert zu bleiben. Ähnlich wie mit Hilfe unterschiedlicher Bleistifthärten und -spitzen entsteht eine unendliche Vielfalt an Linien.
K. S.