Ausstellungsansicht
4.7.2014 - 23.8.2014
PAPER WORK
CEAL FLOYER / KARIN SANDER
15.6.2014 - 28.9.2014
KARIN SANDER, GEBRAUCHSBILDER (AMDEN)
"Die Gebrauchsbilder entstehen an dem Ort, an dem sie hängen. Die grundierten Bildträger werden ohne vorherige Manipulation an einen ausgesuchten Ort transportiert und verbleiben dort ungeschützt für einen zu bestimmenden Zeitraum. Sie sammeln die spezifische Patina ihres Ortes und bilden diesen ab. Dieser Vorgang des Aufnehmens kann unendlich lang andauern oder irgendwann unterbrochen werden. Zeitraum, Name des Ortes und Grösse bestimmen das Bild und geben ihm seinen Titel."

Karin Sander


call shot, 2014
17.5.2014 - 18.6.2014
Karin Sander
Die folgenden Passagen sind ein Auszug aus einer Korrespondenz, die Karin Sander und Barbara Steiner im April 2014 begonnen haben.

Wie gehst du vor, wenn du zu einer Ausstellung eingeladen wirst? Manche deiner Arbeiten entwickeln sich „ad hoc“ und kontextuell, andere entstehen ohne Bezugnahme auf einen konkreten Ort.
Meist habe ich eine unbestimmte Vorstellung, ein vages Bild vor Augen. Dann beginne ich diesem Bild nachzugehen, weiß aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie es aussehen wird. Der Ort kann zunächst einen Anlass liefern und der Auslöser für eine Arbeit sein, die dann in der Vorstellung oder auch konkret auf andere Orte übertragbar ist. Manchmal denke ich sogar schon an eine ganz bestimmte Arbeit.

Die jetzige Ausstellung ist deine fünfte Einzelausstellung in der Galerie nächst St Stephan Rosemarie Schwarzwälder. Wie siehst du diese Ausstellung im Kontext deiner bisher dort realisierten Arbeiten?
Für die kommende Ausstellung im Mai möchte ich eine Fotoserie zeigen, die mit meinem Mobiltelefon generiert wird, nämlich immer dann, wenn ich angerufen werde. Das Telefon ist so programmiert, dass die Kamera bei Anrufen automatisch ausgelöst wird.

Zum einen folgst du von dir aufgestellten „Spielregeln“, die die Arbeiten generieren, zum anderen entzieht sich das Ergebnis bis zu einem gewissen Grad deinem Einfluss: Die Wand hat eine bestimmte Beschaffenheit, die Personen werden gescannt, der Quellcode ist auf Regeln der Programmiersprache gebaut, dein Telefon löst, entsprechend eingerichtet, bei jedem Anruf ein Foto aus. Ich frage mich, wie viel „Komposition“ bzw. Einflussnahme deinerseits bei all den technischen Voreinstellungen möglich ist.
Es entstehen Aufnahmen von Ausschnitten, die sehr wenig und wiederum sehr viel von einem kurzen Moment und einem durch Koordinaten definierten Ort wiedergeben. Bei einem Anruf wird ein kleiner Ausschnitt des Sitzes vor oder neben mir, des Fußbodens oder des Schreibtisches fotografiert. Die Aufnahmen entstehen wie die Anrufe, aus heiterem Himmel, per Zufallsprinzip. Während der Ausstellung werden weitere Aufnahmen hinzukommen.

Die Fotos wirken nicht zufällig, sondern überaus sorgfältig komponiert.
Wenn das Telefon klingelt, bin ich damit beschäftigt, herauszufinden, wer mich gerade anruft. So vergesse ich immer wieder, dass in diesem Moment ein Foto ausgelöst wird. Die Fotos sind somit zufällig generiert, aber innerhalb klar definierter Rahmenbedingungen. Das Mobiltelefon speichert alle diese Fotos mitsamt den Ortungsdaten. Anschließend werden die Fotos unbearbeitet im Format 46 x 34,5 cm gedruckt, was sich aus der Bildauflösung der Kamera meines Mobiltelefons ergibt. Man wird also in der Ausstellung Farbfotografien sehen, die überall in der Welt entstanden sind und kleine Ausschnitte meines jeweiligen Aufenthaltes zeigen.
XML-SVG Code / Source code of the exhibition wall, 2014. LABoral Centro de Arte y Creación Industrial, Gijón, Spain, 2014.
Photo: Marcos Morilla. Simulation: © Studio Karin Sander.
15.3.2014 - 14.9.2014
Datascape
What you see is not what you get
Depicting landscapes has been at the core of art making for hundreds of years, across cultures. Surveying the past centuries, one can monitor the way the representation of realistic landscapes or the staging of imagined ones reveals the preoccupation and cultural specificity of each period in time.

We live today in a realm that has been immensely complexified by the increased movement of humans and merchandise, and the continuous fluxes of data we receive and emit. While it was once only possible to live in one time-space at a time (here and now), networked and mobile computing has somehow given each individual a certain ability of ubiquity. Moreover, those same tools provide a constant layer of information that affects our perception of the environment in real time.

Surveying the way contemporary artists approach the complexity of the world, Datascape takes its name from the very notion of a reality that is ever more complexified by data. A conflation of the words Data and Landscape, it posits the notion that at this point in time, artists have integrated the various sources that may inform multi-layered systems of representation, ranging from the more classical to the more technological. Most works also explore the blur between that which is physical and that which is not, by transposing and juxtaposing elements in and out of the screen, thus reflecting upon the state of perceptual confusion and change this new space/time continuum has generated.
Werner Meyer 1:10
3D-Bodyscan der lebenden Person
2.2.2014 - 30.3.2014
Kunst ist, wenn…
25 Jahre Kunsthalle Göppingen!
25 Jahre …. das lässt sich gut feiern mit einer Ausstellung mit ausgewählten Kunstwerken aus der Sammlung der Kunsthalle Göppingen. Die Kunstwerke spielen die Hauptrolle. 25 Jahre Kunsthalle Göppingen bedeutet nicht nur über 250 Ausstellungen vielfach international bekannter Künstlerinnen und Künstler. In dieser Zeit ist auch die Kunstsammlung um viele Werke gewachsen. Und immer ging es und geht es auch jetzt um das Statement und die Frage: Kunst ist, wenn…?

Die Lust am Abenteuer ist mit dabei, wenn in der Kunsthalle Göppingen zeitgenössische künstlerische Positionen gezeigt werden und dabei Unverhofftes zu sehen oder Überraschendes zu entdecken ist. Der Hauptsatz ist: Kunst findet statt! Dazu gehört das Motto von Werner Meyer und seinem Team: Wir zeigen Kunstwerke, und das heißt von Anfang an: Wir stellen sie aus, wir vermitteln die Motive, die Bedeutungen, den ästhetischen Wert, und dass alle Kunst mit dem Leben zu tun hat und Ausdruck unserer Kultur, unserer Zeit ist. Während die Events, die Güter des Lebens längst verkonsumiert sind, verschwunden von der Bildfläche, werden diese Kunstwerke bleiben. Sie sind ein kultureller Schatz der Stadt und sie werden Ausdruck sein für das Denken und Fühlen, für wesentliche Themen, Träume und Utopien unserer Zeit. Über die Jahre ist die Kunsthalle Göppingen mit ihren Ausstellungen, mit den Künstlerinnen und Künstlern, mit den Menschen, die da waren und die noch kommen werden, selbst ein Ort mit Geschichte geworden.

Viele der Künstlerinnen und Künstler waren schon international berühmt, als sie in der Kunsthalle Göppingen ausstellten: Günther Uecker, der gleich zu Anfang Maßstäbe setzte; Marie-Jo Lafontaine, die kurz zuvor mit ihrer Videokunst die documenta 8 in Kassel geprägt hat. Die Erfindung des 3D-Drucks ist ein Kunstwerk, erst eine kleine Figur von Karin Sander, dann eine ganze Reihe von Figuren, die die Künstlerin mit Innovationslust und Experimentierfreude mithilfe von Laserstrahlen und neuartigem, plastischem Druckverfahren anlässlich einer Ausstellung geschaffen hat. Sie steht auch jetzt wieder in der Ausstellungshalle, weil diese ersten Figuren zuerst in der Kunsthalle Göppingen gezeigt wurden, bevor sie in die Sammlungen der großen Museen in aller Welt gewandert sind.
Ausstellungsansicht
Foto: © Andrea Rosetti
24.1.2014 - 21.4.2014
lens-based sculpture
Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

In der Ausstellung lens-based sculpture wird das Verhältnis von Fotografie und Skulptur zum ersten Mal aus der Perspektive der Skulpturgeschichte dargestellt. Die Zusammenschau aus rund 200 Exponaten von mehr als 70 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zeigt, wie sich die moderne Skulptur unter dem Impuls der Fotografie vom jahrtausendealten Prinzip der Statue löste und in eine neue künstlerische Praxis verwandelte, der die gesamte Wirklichkeit mit ihren vielfältigen taktilen, räumlichen und medialen Phänomenen zum plastischen Material wird. Die Kamera dient als primäres Werkzeug der Bildhauerei, als Skizzenblock und Hilfsmittel zur Übersetzung von räumlichen und strukturellen Wiedergaben in Masse und Form.

Neben den Werken von Umberto Boccioni, Marcel Duchamp und Raymond Duchamp-Villon, die den Ausgangspunkt für lens-based sculpture markieren, bilden Skulpturen den Kern der Schau, die seit den 1960er Jahren entstanden sind. Das Spektrum reicht von der hyperrealistischen bis zur immateriellen Plastik, von der skulpturalen Rauminstallation bis zur fiktiven Skulptur, von der performativen Skulptur bis zur Spurensicherung und zu fotomedialen Untersuchungen in Form skulpturaler Apparate. Werke von John Ahearn, Tony Cragg, Valie Export, Gilbert & George, Sabine Groß, Rebecca Horn, Martin Honert, Stephan Huber, Joan Jonas, Edmund Kuppel, Ana Mendieta, Ron Mueck, Bruce Nauman, Giuseppe Penone, Hermann Pitz, Reiner Ruthenbeck, George Segal, Roman Signer, Kiki Smith und anderen Künstlerinnen und Künstlern zeigen, in welchem Maße Fotografie und Film das skulpturale Schaffen in Richtung neuer experimenteller und sozialer Kontexte erweitert haben.

In lens-based sculpture, kuratiert von Bogomir Ecker, Raimund Kummer, Friedemann Malsch und Herbert Molderings, entwickeln Künstler und Kunstwissenschaftler gemeinsam einzigartige Gegenüberstellungen künstlerischer Positionen in ungewöhnlichen Präsentationsformen. So wird die Rekonstruktion von Marcel Duchamps Porte Gradiva (1937) erstmals in ihrer ursprünglichen Form, als durchschreitbarer Türdurchgang, errichtet. Außerdem integrieren die Bildhauer Bogomir Ecker und Raimund Kummer in die von ihnen entwickelte Ausstellungsarchitektur zwei synoptische Bauten: einem Archiv ähnlich, dicht und multimedial bestückt, eröffnen sie zusätzliche Einblicke in die komplexe künstlerische Recherche zu den Phänomenen von lens-based sculpture.
Mailed Painting 108
23.11.2013 - 29.12.2013
distracting surface
Ausstellungsansicht
17.11.2013 - 23.2.2014
AT WORK
Atelier und Produktion als Thema der Kunst heute
In der Geschichte der Kunst war das Atelier der traditionelle Ort, an dem Kunstwerke hergestellt wurden. Anschließend wurden sie als transportable Objekte in die Welt entlassen, in die Galerien, Museen und Privatsammlungen. Diese ‚Ordnung’ der Orte und ihrer Funktionen entsprach gleichzeitig eine Einheit von Autor und Kunstwerk, eine stilistische und gattungsspezifische Identität.

Die fixen Ordnungen und Zuordnungen gibt es in der heutigen Kunstproduktion nicht mehr. Die konzeptuelle Kunst kennt keinen einheitlichen Stil; handwerkliche Produktion wird delegiert, stattdessen erzeugen spielerische und assoziative Strategien vielfältige Verweisungsgefüge. Die Funktion des Ateliers wird in diesem Zusammenhang relativiert.

Interessanterweise gerät in der aktuellen ‚Krise’ des Ateliers das kunsthistorische Genre des Atelierbildes in das Blickfeld der Künstler. Es wird wieder zum sinnbildlichen „Motiv“, oft mit melancholischem oder ironischem Unterton. Gleichzeitig wird die Produktion von Kunst an anderen Orten reflektiert. Die als Essay konzipierte Ausstellung handelt davon, wie das Nachdenken über das Kunstmachen und über die Orte der Kunst in Kunstwerken selbst reflektiert werden. 20 internationale Künstler und Künstlerinnen zeigen Arbeiten bzw. Arbeitszusammenhänge aus den letzten 15 Jahren sowie für den Anlass der Ausstellung neu entstandene Arbeiten, die Fragen zu Autorenschaft, Ideenfindung, Stil, Partizipation, Beziehung von Atelier und öffentlichen Ausstellungsorten umkreisen.

Es sind die ‚Schatten’ der Kunst – in Anlehnung an eine Formulierung von Roland Barthes -, die Eingang finden in das Kunstwerk selbst.

Pawel Althamer (PL), Tacita Dean (GB), Katharina Grosse (DE), Bruno Jakob (CH). Christian Jankowski (DE), Yuri Leiderman (UA), Rita McBride (US), Mai-Thu Perret (CH), Hermann Pitz (DE), Sarah Rossiter (US), Giorgio Sadotti (GB), Karin Sander (DE), Adrian Schiess (CH), Paul Sietsema (US), Deb Sokolow (US), Kathrin Sonntag (CH), Annika Ström (SE), Elizabeth Wright (GB), Andrea Zittel (US), Artur Zmijewski (PL)

Kuratoren: Eva Schmidt und Roman Kurzmeyer
Ausstellungsansicht
Foto: © Nikolaj Kunsthal
16.11.2013 - 26.1.2014
Zeigen. An Audiotour through Copenhagen
Zeigen is an exhibition by Berlin-based artist Karin Sander of some 100 sound works by Danish as well as international artists, all of them living and working in Copenhagen. In recent years, Karin Sander has invited artists in Madrid, Berlin, Reykjavik, Vienna and now Copenhagen to contribute similar sound productions which in each their way translate the participants’ works or artistic work process into brief, intense sound works.
Ausstellungsansicht
26.10.2013 - 2.3.2014
WELTREISE. Kunst aus Deutschland unterwegs
Werke aus dem Kunstbestand des ifa 1949 bis heute
Ausstellungsansicht
5.9.2013 - 3.11.2013
SABER DESCONOCER – 43 Salón (Inter) Nacional de Artistas, Colombia
Wandstück
Installationsansicht
4.8.2013 - 20.10.2013
Auf Zeit.Wandbilder.Bildwände
Die Wandmalerei galt Ende der 1960er-Jahre als rebellische Geste gegenüber dem Kunstmarkt, da die Arbeiten nicht ohne weiteres verkauft werden konnten. Heute sind temporäre Wandarbeiten und -installationen fester Bestandteil der Kunstproduktion. Die Beschäftigung der Künstler mit dem Raum außerhalb der klassischen Bildgrenzen, der «Ausstieg aus dem Bild», wie ihn Laszlo Glozer in der Kunst des 20. Jahrhunderts beobachtet hat, markiert die Sprengkraft dieser wegweisenden Kunstform.

Die Ausstellung mit dem Titel «Auf Zeit» nimmt ihren Ausgang in der Rekonstruktion herausragender Arbeiten der 1960er- und 70er-Jahre von Sol LeWitt, Richard Tuttle und Blinky Palermo. Um den Bogen in die Gegenwart zu schlagen, werden abstrakte, figurative und Text-Arbeiten von Ernst Caramelle, Jimmie Durham, Douglas Gordon, Arturo Herrera, Imi Knoebel, Michel Majerus, Gordon Matta-Clark, Dan Perjovschi, Kay Rosen, Bridget Riley, Ulrich Rückriem, Kilian Rüthemann, Karin Sander, Thomas Schütte, Anri Sala, Josh Smith, Rinus Van de Velde, Alexander Wagner, Kara Walker, Lawrence Weiner, Richard Wright unmittelbar auf den Wänden realisiert. Die Kunsthalle, deren Architektur von freistehenden Wänden bestimmt ist, bietet außergewöhnliche Voraussetzungen für diese besondere Ausstellung. Hinzu kommt, dass mit Otto Herbert Hajeks “Farbweg” im Treppenabgang zur Studiengalerie bereits seit 1971 eine Wandarbeit unser Haus ziert.

»Auf Zeit« ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Kunsthallen in Bielefeld und Baden-Baden, die sich in parallelen Ausstellungen der Wandarbeit in der zeitgenössischen Kunst widmen (»Auf Zeit. Was hinter dem Putz steckt«, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, 20.07.-27.10.2013). Anlässlich der Ausstellungen erscheint ein umfangreicher Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König.
Die Ausstellung wird von der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung pro Bielefeld gefördert.
KS 2007 GZ 4
Bleistift, Briefumschlag
24,8 x 35,4 cm
21.6.2013 - 23.8.2013
Karin Sander. Gesprächszeichnungen
Eröffnung: 21.06.2013, 19:00 Uhr
Gebrauchsbilder (Patina Paintings), 2013
Havremagasinet, Boden, Sweden, 06.06.-20.10.2013
Stretched canvases in standard sizes, white universal primer placed on the outside facade of the museum
6.6.2013 - 20.10.2013
ELEMENTAL
Kuratiert von Gregory Volk
Havremagasinet, Boden, Schweden
Iceland and its landscape has for decades influenced many internationally renowned artists. Several of these, each with its complex relationship with Iceland, is participating in these exhibition.
Elemental contains 16 selected Icelandic and international artists with artwork related to the Icelandic. Island with its special and “elementary” forces of nature; seismic activity, volcanoes, glaciers, hot springs, powerful rivers and the huge ocean.
The works on display has a span from the absolute minimalistic to the expansive maximum. From ancient power to the force of nature.
Paradise 231, 2013
7 Kunstrasenstücke für KölnSkulptur #7
5.5.2013
KölnSkulptur#7
Installationsansicht
981 Museumsbesucher 1:8
3D-Bodyscans der lebenden Personen in ihren jeweils ausgesuchten Farbtönen, monochromer 3D-Druck, Gipsmaterial
21.3.2013 - 23.6.2013
Karin Sander. Visitors on Display.
Eröffnung: 21.03.2013, 19:00 Uhr
Artist Talk: 23.06.2013, 15:00 Uhr
Zeitgleich erscheint eine besondere Publikation Karin Sander. 1:8 mit 1520 Seiten zu den Ausstellungen Digitale Raumkunst, LehmbruckMuseum Duisburg, 2008, Karin Sander. Museumsbesucher 1:8, K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2010-2011 und Karin Sander, LehmbruckMuseum Duisburg, 2013. Herausgeber: Marion Ackermann, Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; Raimund Stecker, LehmbruckMuseum.
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln.
Photo © Andrea Rosetti
courtesy Esther Schipper
13.3.2013 - 12.5.2013
Humboldt Lab Dahlem.
Pre-Show: Identities on Display
Eröffnung: 13.03.2013 19:00 Uhr
Im Eingangsbereich der Museen Dahlem installierten Barbara Holzer und Tristan Kobler (Holzer Kobler Architekturen) in Zusammenarbeit mit Karin Sander die auf den Ort bezogene Intervention Identities on Display. Die ankommenden BesucherInnen werden gebeten, ihre Mäntel und Taschen nicht wie gewohnt an der Garderobe, sondern in speziell hierfür gefertigten Vitrinen in der Eingangshalle abzulegen. Noch vor dem eigentlichen Besuch der Ausstellungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst bringen die MuseumsbesucherInnen ihre eigene
Herkunft und Identität ins Spiel — in Form einer scheinbar funktionalen Veranschaulichung ihrer Gegenwart. Diese Pre-Show funktioniert wie ein Display über An- und Abwesenheit, eine Schleuse zwischen Außen und Innen, und sie stellt prominent und doch beiläufig die Frage nach der Wirkungsweise von Museumssammlungen.
Wandstück 200 × 300, 2-teilig, 2013
Wandfarbe, poliert
je 200 × 300 cm
21.2.2013 - 4.4.2013
WALL
kuratiert von Michael Goodson
Mailed Painting 82
New York - Stuttgart - Berlin - Düsseldorf - Berlin - Köln, 2006-2011
Baumwollgewebe auf Keilrahmen in Standardgröße, weiße Universalgrundierung
Ø 40 cm
Courtesy of: Sammlung Zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland
18.1.2013 - 14.4.2013
Nur hier. Sammlung zeitgenössischer
Kunst der Bundesrepublik Deutschland,
Ankäufe von 2007 bis 2011
Wandschnitt 1996/2012
Rauhfasertapete, rahmenloser Bildhalter
29,7 x 21 cm
24.11.2012
Ort einer Handlung
45 Jahre Galerie Anselm Dreher mit einer Intervention
von Karin Sander
XML-SVG Code/Quellcode der Ausstellungswand, Kunstmuseum Stuttgart, 2012
17.11.2012 - 31.12.2013
360°: Die Rückkehr der Sammlung
Gezeigt werden Ankäufe des Museums und Dauerleihgaben von Privatsammlern, die für das Kunstmuseum in den letzten Jahren gewonnen werden konnten, sowie bisher selten oder nie ausgestellte Arbeiten aus dem Sammlungsbestand. Kuratorin: Ulrike Groos
Installationsansicht, Esther Schipper, Berlin, 2012
2.11.2012 - 22.12.2012
h=400cm
mit h = 400 cm ist die erste Einzelausstellung von Karin Sander in der Galerie Esther Schipper. Im Rahmen der Ausstellung zeigt Karin Sander drei verschiedene, aufeinander abgestimmte Interventionsgesten.

„Zunächst hat sie aus der Begegnung mit einer gerade fertiggestellten architektonischen Neuordnung der Räume einen drastischen künstlerischen Handlungsansatz gewählt – indem sie den „Umbau“ gleich wieder zurückbaut. Dies ist nicht als eine restaurative, sondern vor allem als analytische Geste zu verstehen, erlaubt sie den Betrachter/innen doch, sich für die Dauer dieser Ausstellung das Ephemere des Galerieraums und die Revision einer Ordnungsgeste tatsächlich zu erleben. Mit den frisch eingezogenen Wandelementen nimmt Sander etwas weg. Sie nimmt dies aus der Vertikalen und legt es um zur Horizontalen, indem sie die Wände als plastische Vermittler zwischen Wänden, Boden und Decke aufschichtet.

Sie fügt im zweiten der beiden Galerieräume auf der Bodenebene, der „Grundlage“ im wahrsten Sinne, aber auch etwas hinzu: Ein eigens für den anderen Raum gefertigter Teppich zeigt jene im fertigen Bau stets unsichtbaren Planlinien, Maßangaben und Legenden des Galeriegrund-risses auf. Dadurch verschränkt Sander nicht nur die unterschiedlichen Funktionalitäten von Bauplanung und innenarchitektonischer Ausstattung, von konstruktiver Rationalität und ornamentalem Schmuck, sie besetzt auch eine definitorische Restfläche des Galerieraums.“
Ausstellungsansicht Kunsthalle Baden-Baden, 2012
Werkangabe: Pro Lidice KS 97, 1997
9 Heftklammern, DIN A4 Papier
20.10.2012 - 17.2.2013
BILDERBEDARF. Braucht Gesellschaft Kunst?
Wie und wodurch hat Kunst in den letzten sechzig Jahren in die öffentliche Diskussion eingewirkt? Welche Debatten hat sie initiiert? Welche Diskurse angestoßen oder begleitet?
Die Auswahl der gezeigten Werke erfolgt nach der nachweisbaren Wirkung der jeweiligen künstlerischen Arbeit in einem zivilgesellschaftlichen Umfeld.
Mailed Painting 55
Berlin - New York - München - Berlin -Arnsberg, 2007
Baumwollgewebe auf Keilrahmen in Standardgrößen, weiße Universalgrundierung
Ø 100 cm
27.7.2012 - 16.9.2012
Public Abstraction, Private Construction
"Public Abstraction, Private Construction" untersucht das gedankliche Verfahren von Abstraktion am Beispiel von Projekten in öffentlich erfahrbaren Situationen.
Cardboard gerissen, 2007
Bildhalter mit Holzrahmen, Papier,
2-teilig, je 22 x 28 cm
20.7.2012 - 12.9.2012
Papierwelten
Papierarbeiten
David Polzin 1:8, 2009
3D Bodyscan der lebenden Person (3D Koordinaten und Farbtextur), MPT (Miniaturized Projection Technology) Rapid Prototyping, 3D Farbstrahldrucker, Gipsmaterial, Pigment
13.7.2012 - 2.9.2012
Niet Normaal: Difference on Display
Adapted from a landmark Dutch exhibition, Niet Normaal (a popular phrase literally translated as ‘not normal’, but also meaning ‘cool’) features work in a variety of media.
What is this norm, and who actually satisfies it? Where do we draw the line? Every minute of every day we make judgements about other people. We base these judgements on a host of superficial factors, appearance, health, age behavior, cultural definitions of validity, where perfection is often assumed to be the norm or at least the goal. But what is perfection and who wants it?

Curator: Sara-Jayne Parsons
Leinwand, 2003/2007
Massiver Schokoladenguss, Kuvertüre (Callebaut), weiß, 30 x 24 cm
13.5.2012 - 30.9.2012
Kunst mit Schokolade
Die Ausstellung zeigt einen facettenreichen Einblick in die Kunst aus dem Material und mit dem Motiv Schokolade. Wichtige historische Positionen von Künstlern wie Kurt Schwitters, Marcel Duchamp, Joseph Beuys und Dieter Roth fehlen dabei ebenso wenig wie Materialbilder oder Collagen der 1960er und 1970er Jahre sowie herausragende Beispiele der ganz aktuellen Kunst mit Schokolade.
Eckstück, Städtische Galerie Delmenhorst, 2. OG, 2012
Rigips, Tapete, Eckentnahme
258 x 24 x 26 cm
5.5.2012 - 12.8.2012
Ab in die Ecke!
Der Raum als Ort der Entstehung, Präsentation und Wahrnehmung von Kunst ist wie kaum ein anderes Phänomen von Künstlern und Kunstwissenschaftlern erforscht worden. Von je her wird in dieser Debatte erstaunlicherweise die Ecke ungeachtet ihrer tragenden und definitorischen Rolle sträflich links liegen gelassen. Diesem Versäumnis widmet sich die Ausstellung „Ab in die Ecke!". Sämtliche Werke der Ausstellung - Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video und Installation - werden ausschließlich in den zahlreichen Ecken, Nischen und Winkeln der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen sein.

Kuratorin: Annett Reckert
Skulpturen in Braille, 2007
Buch, 25 x 29,7 x 9 cm
30.3.2012 - 1.6.2012
Blätterwald oder Die Quintessenz des Buches. Künstlerbücher
Projektraum Deutscher Künstlerbund, Berlin
Das Ausstellungsprojekt »Künstlerbücher« ist Aufforderung und Anregung wie Sammlung zugleich, um dem Betrachter einen eigenen Blick auf die Möglichkeiten und den Facettenreichtum von zeitgenössischen Künstlerbüchern zu geben. Eine Besonderheit der Ausstellung ist sicherlich, dass das Blättern in vielen der Werke möglich ist.

Konzipiert wird die Ausstellung von Carola Willbrand (geb. 1952) und Katharina Jesdinsky (geb. 1972).
XML-SVG Code des Tunnels unterhalb der Trasse, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, 2012
23.3.2012 - 16.11.2012
Die Eroberung der Wand
Nazarenerfresken im Blick der Gegenwart
Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Karin Sander geht von der Computer-Zeichnung des Raumes aus, die zugleich eine Zeichnung im Raum ist. Sie »beschreibt« das architektonische Konstrukt der Wände, indem sie die im Computer erstellte Entwurfszeichnung, in ein Zahlen- und Zeichensystem, den sogenannten HTML -Code, Quellcode übersetzt. In ihrer Arbeit für Rolandseck ist es die Architektur Richard Meiers, genauer gesagt die des Tunnels. Die dazugehörige Entwurfs-Zeichnung, die im Computer generiert und entsprechend des Raumvolumens als Rendering erzeugt wird, setzt Karin Sander, als ausgeschriebenen Zahlencode für genau diesen Ort ein und beschreibt ihn.

Kuratiert von Jutta Mattern
Mailed Painting 107, 2010, Bonn - Düsseldorf - Berlin - Berlin - London - Berlin - Dresden
weiß grundierte Leinwand, Ø 80 cm
23.3.2012 - 17.6.2012
How to Make - Ideen, Notationen, Materialisierungen
Kunsthaus Dresden
How to Make – Ideen, Notationen, Materialisierungen thematisiert die verschiedenen Momente künstlerischer Produktion.
Ausgehend von einigen historischen Positionen der Konzeptkunst schlägt die Ausstellung eine Brücke zu gegenwärtigen Formen des künstlerischen Schaffensprozesses von der Idee zu ihrer Materialisierung.

Kuratiert von Petra Reichensberger
Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann 1:8, 2010
3D-Bodyscans der lebenden Personen
aus: Labor, 646 Museumsbesucher K20, 1:8. Kunssammlung NRW Düsseldorf
Photo: Stefan Alber
3.3.2012 - 18.3.2012
KonterFei - zum Porträt heute
General Public, Berlin
Zum Porträt heute, also zu der Notwendigkeit dieses politisch aufzuladen und zu der Chance dank konzpetioneller Intelligenz auf jedwede Abbildung zu verzichten.

kuratiert von Raimar Stange
Wandstück, 2012
Wandfarbe, geschliffen
42 x 30 cm
11.2.2012 - 10.3.2012
In Formal Structures - kuratiert von Marc Glöde
Andrae Kaufmann Gallery, Berlin
Die von Marc Glöde kuratierte Gruppenausstellung "In Formal Structures" zeigt Arbeiten der Künstler Peter Downsbrough, Bettina Khano, Kitty Kraus, Tadaaki Kuwayama, Sol LeWitt, Matthieu Mercier, Egon Karl Nicolaus, Karin Sander, Sara Sizer und Franz Erhard Walther.

Die gezeigten Werke entstammen dabei formalen Ansätzen, die sich in einer Dynamik minimalistischer Diskurse verstehen lassen. Es sind Arbeiten, die auf jeweils eigene Art ein Brennglas im Hinblick auf die räumlichen und damit institutionellen und sozialen Implikationen eröffnen und ferner Reflexionen ihrer eigenen Verfasstheit und Präsentation darstellen. Strukturelle Erfassung und die Unmöglichkeit derselben, sowie die Entfaltung des Räumlichen in seine Potentiale sind hier sich ergänzende Kernthemen einer umfassenden Beschäftigung.

Zeigen. Eine Audiotour durch Baden-Württemberg von Karin Sander
Photo: Bernhard Schmitt
11.2.2012 - 30.9.2012
Zeigen. Eine Audiotour durch Baden-Württemberg
Kunsthalle Karlsruhe, Orangerie
Karin Sanders Projekt vereint Beiträge von rund 200 bildenden Künstlern und Künstlerinnen, die in Baden-Württemberg ihren Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt haben. Damit ist sie die größte Ausstellung mit Künstlern dieses Landes, die je veranstaltet wurde. Dennoch ist der Ausstellungsraum in der Rotunde leer. Nur eine umlaufende Reihe von Namen und Nummern auf den Wänden gibt Aufschluss über die Teilnehmer/innen und macht die Werke zugänglich.


Ausgestattet mit einem Abspielgerät ist der Besucher in der Lage, die Audio-Werke anzuwählen und abzurufen: Sie entstehen vor seinem geistigen Auge – wandern also direkt von der Imagination des Künstlers in die Imagination des Hörers. Er taucht ein in ein lautmalerisches Universum, vernimmt Kurzbeschreibungen und Kommentare oder konstatiert Ausweichmanöver und Verweigerungs-gesten. In jedem Fall öffnet sich ihm eine unbekannte Welt aus Stimmen, Klängen, Tönen.
Mailed Painting Nr. 43, 2007, Bonn - Berlin - Gmunden - Berlin - S-Chanf - St. Gallen - Berlin - London - Berlin - Bielefeld
weiß grundierte Leinwand, 80 x 100 cm
6.2.2012 - 13.5.2012
Vorführraum
Kunsthalle Bielefeld
Unter dem Titel „Vorführraum“ werden Werke von Künstlern gezeigt, deren gemeinsames Motiv die Reise ist. Ziel dieser Präsentation ist es, alle Werke für die Kunsthalle Bielefeld zu erwerben, um deren Reise in der Sammlung der Kunsthalle Bielefeld enden zu lassen.

Kurator: Friedrich Meschede
Karin Sander 1:10, 1997
3 D Bodyscan der lebenden Person, FDM (fused deposition modeling)
ABS (Acrylonitrile-Butadiene-Styrene), Airbrush
Massstab 1:10, Höhe 16cm
17.11.2011 - 9.2.2014
Contemporary Galleries
1980–NOW
Continuing the historical sequence found on MoMA’s fifth (1880–1940) and fourth (1940–1980) floors, the galleries on the second floor present art of the early 1980s through the present moment, interweaving works in all mediums. Individual galleries focus on particular topics, ranging from specific locales that nourished influential groups of artists to key strategies shared by diverse practitioners of the same generation. Others display a single significant installation or artist’s project.
Mailed Painting Nr. 78, 2005,
Berlin – Madrid – Berlin – Kiel,
weiß grundierte Leinwand
24 × 18 cm
Photo: Andreas Meichsner
5.11.2011 - 26.2.2012
From Trash to Treasure. Vom Wert des Wertlosen in der Kunst
Kunsthalle zu Kiel
Die Ausstellung From Trash to Treasure. Vom Wert des Wertlosen in der Kunst zeigt eine Auswahl jener künstlerischen Strategien vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die sich mit dem politisch, wirtschaftlich und kulturell gleichermaßen brisanten Thema des Abfalls, seiner Definition, seinem Potential und seiner Verwertung auseinandersetzen.


Kuratorin: Anette Hüsch
Mailed Painting Nr. 97 und 44,
weiß grundierte Leinwand
Ø 140 cm, Ø 80 cm
Photo: Alexander Klug
3.11.2011 - 26.11.2011
Short & Intense 2011. Internationale Künstlerinnen in Moabit. Kurt-Kurt – Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit, Berlin
Das zweite Short & Intense Programm im Kurt-Kurt, kuratiert von Simone Zaugg und Pfelder, präsentiert vier internationale Künstlerinnen im Kontext von Moabit: Heather Allen, Heike Baranowsky, Mona Hatoum und Karin Sander. Anhand ausgewählter Arbeiten wird dem Publikum Einblick in das Schaffen von vier Künstlerinnen gegeben, die alle in Moabit arbeiten und leben und ganz unterschiedliche Aktionsradien, Biographien, Arbeitsstrategien und künstlerische Ausdrucksformen mitbringen.

XML-SVG Code, Quellcode des Ausstellungsraumes
15.10.2011 - 16.12.2011
Text
Kuckei + Kuckei, Berlin
kuratiert von Hlynur Hallsson
KS_93_50, 1993
9 Heftklammern auf Klebeband, DIN-A4-Papier
Photo: Bryndís Erla Hjálmarsdóttir, Reykjavik Art Museum
22.9.2011 - 1.1.2012
Hraðari og hægari línur / Faster and Slower
Hafnarhús, Reykjavíc Art Museum, Reykjavík
The exhibition explores the extensive element of the drawing through a selection of two- and three dimensional works by fifty Icelandic and international artists. The works all belong to the private art collection of husband and wife Pétur Arason and Ragna Róbertsdóttir.

Kuratorin: Birta Guðjónsdóttir
Raumansicht
Photo: Klaus Frahm
14.9.2011 - 30.9.2011
Karin Sander. Broken Off
Y8, Hamburg
Der Yoga / kunstraum Y8 zeichnet sich durch ein 8x8 Bodenraster aus, welches für die tägliche Yoga-
praxis konzipiert wurde. das raster (berechnet nach formeln vedischer architekturprinzipien) definiert
eine Handlungsarena, die in 64 gleichmäßige segmente unterteilt ist. die sich wiederholenden
Handlungsabläufe der Yogapraxis ordnen sich dieser struktur unter, um den subjektiven erfahrungsraum
in ein verhältnis zur vedischen maßstäblichkeit zu setzen. karin sander kopiert einen teil des rasters und
vervielfältigt es 10.000 fach auf din-a4-format. die vervielfältigten papiere, die jeweils einen teilabschnitt
einer linie zeigen, liegen neben- und übereinander auf dem Boden. dabei ist interessant, dass das
intervenierende mittel, die struktur zu unterlaufen, selbst ein din-format hat und nicht etwa durch einen
individualistischen künstlergestus vollzogen wird.

Kurator: Marc Glöde
Gebrauchsbild Nr. 140, in der Weser, während der Performance von Nicolás Uriburu; Bremen, 2011
Photo: Bernard Frize
10.9.2011 - 29.1.2012
Farbe im Fluss. 20 Jahre Weserburg
Neues Museum Weserburg, Bremen
Die Ausstellung zum 20jährigen Jubiläum der Weserburg zeigt den künstlerischen Umgang mit frei fließender Farbe seit Jackson Pollock. Werke der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei werden Arbeiten jüngerer Künstlerinnen und Künstler gegenübergestellt.

Kurator: Peter Friese
Hans-Thoma Preisträger, 2011
Hans-Thoma-Kunstmuseum, Bernau im Schwarzwald

Gestiftete Kunstwerke aller bisherigen 36 Hans-Thoma-Preisträger von 1950 bis 2011, chronologisch in gleicher Höhe angeordnet.

14.8.2011 - 18.9.2011
Hans-Thoma-Preis 2011
Hans-Thoma-Kunstmuseum, Bernau im Schwarzwald
Karin Sander erhält den Baden-Württembergischen Landespreis für Bildende Kunst. Mit der Auszeichnung würdigt das Land herausragende künstlerische Leistungen auf regionaler und überregionaler Ebene. Der mit 25.000 Euro dotierte Große Landespreis für Bildende Kunst Baden-Württemberg wird traditionell alle zwei Jahre im Rahmen des Hans-Thoma-Tages in Bernau in Schwarzwald überreicht. Gleichzeitig eröffnet die mit dem Preis verbundene Preisträgerausstellung im dortigen Hans-Thoma-Kunstmuseum.
Mailed Painting Nr. 60, 2006,
New York – Stuttgart – Berlin – S-Chanf – St.Gallen – Berlin – Düsseldorf – Berlin – London – Berlin – Amsterdam – Reykjanesbær,
weiß grundierte Leinwand
40 × 50 cm

Photo: Iris van Gelder
29.7.2011 - 31.8.2011
How Not to Become an Artist
Suðsuðvestur, Reykjanesbær
‘How not to become an artist’ ist eine Gruppenausstellung zum Thema ‘disappearing and appearing’.

Kuratorin: Iris van Gelder
XML-SVG Code, Quellcode des Ausstellungsraumes, Gartensaal, Schloss Marquardt, 2011
Photo: Roland Horn
1.7.2011 - 11.9.2011
XVIII. Rohkunstbau: Macht
Schloss Marquardt, Potsdam
Mit seiner diesjährigen Sommerausstellung zeigt der XVIII. Rohkunstbau Arbeiten zum Thema „Macht". Wie schon in den letzten beiden Jahren ist auch 2011 Schloss Marquardt bei Potsdam Schauplatz der Ausstellung. Dieser traditionsreiche und historische Ort weist deutliche Spuren der unterschiedlichen Formen von Machtverhältnissen auf, die er in seiner langen Ge­schichte durchlaufen hat.

Im Gartensaal des Schlosses hat Karin Sander die Zeichnung des Raumes in einen Quellcode verschlüsselt und seine Zahlencodierung als ‚XML-SVG CODE', an die Wände des Raumes plakatiert. In gleichmäßiger Reihenfolge ziehen sich die Buchstaben und Zahlen über die Wände, sie wirken wie ein Muster. Zugrunde liegt die Idee, dass in einer architektonischen Zeichnung ein dreidimensionaler Raum ins Zweidimensionale übersetzt wird. Karin Sander kehrt diesen Effekt um. Wird ihr Code wieder entschlüsselt, erhält man das Volumen des Raumes als eine 3D-Skulptur - so verweisen die zunächst willkürlich erscheinenden Buchstaben und Zahlen auf ein ganz konkretes technisches Ergebnis, das dem Betrachter jedoch wie ein Rätsel erscheint, fehlt ihm doch die Macht, dieses zu entschlüsseln.

Kuratoren: Arvid Boellert, Mark Gisbourne
Ausstellungsansicht, i8 Gallery
28.4.2011 - 4.6.2011
Guestbook / Gestabók
i8 Gallery, Reykjavik, Island
Karin Sander's work reveals form present but unseen—exposing, with exquisite subtlety, the sculpture inherent in her extant subjects. Pieces such as highly polished chicken eggs, reflecting wallpieces, and machine-made precision miniature replicas of people, invite us to shift our perspective in the way we see things, both inside and outside the gallery setting. For Sander's solo show at i8, the visitors are asked to document their attendance with their signatures - creating the exhibition at the same time.
3D-Scandaten
24.4.2011 - 26.6.2011
Karin Sander
Kunst-Station Sankt Peter, Köln, Deutschland
Im gelben Mantel steht sie da - mitten im Raum - auf einem Sockel den Blick in den leeren Altarraum gerichtet: Karin Sander, die Künstlerin selbst, in Form eines ihrer Bodyscans. Acht Wochen wird sie mitten in der der Kunst-Station stehen und die ganze Aufmerksamkeit aus der Weite des Raumes auf sich ziehen. Alleine, ganz für sich, und doch immer gemeinsam mit den Besuchern. Ihre Blickrichtung folgt der Architektur nach vorne, zum Altar hin: fragend, interessiert und alles offen haltend steht sie da. Die Kirche Sankt Peter ist kein Ausstellungsraum, sondern heiliger Ort der Gemeinde; mit Messen, Kindergottesdiensten, Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen. Die Skulptur, der Bodyscan, nimmt wie die Gemeinde an allen Ereignissen und Zeremonien in der Kirche teil. Sie schaut nach vorne und wird so vom betrachteten Objekt gleichermaßen selbst zum Betrachter. Gewöhnlich zieht ein Kunstwerk unsere Blicke an sich. Karin Sander lenkt diesen Blick weiter. Die Künstlerin schenkt mit ihrem Werk der Kunst-Station nichts anderes als ihre eigene Aufmerksamkeit.
Karin Sander nimmt Maß: Ihre Werke sind eine Spurensuche und visuelle Dokumentation, ein Abtasten, Ausmessen und Darstellen. Mit ihren Reisebildern zeichnet sie den Weg nach und dokumentiert diesen durch die sichtbaren Spuren, die der Transport auf der Leinwand hinterlässt. Bespannte Keilrahmen, die an unterschiedlichen Orten ausgesetzt werden, visualisieren die Zeit und beschreiben die Stelle, an der dieses Bild gewesen ist. Mit ihren Bodyscans tastet sie die Besucher ab und formt sie zu monochromen, verkleinerten Figuren. Sie verwandelt die Menschen im Moment des Museumsbesuches in eine Skulptur. Der Besucher erlebt seine eigene Transformation zum Museumsobjekt. In Sankt Peter nimmt Karin Sander Maß an sich selbst. Die Figur von ihr als Künstlerin, zeigt die Schöpferin als Werk. Die beobachtende Haltung, das unkommentierte Dasein wiederum, suggeriert ein Abtasten, ein Aufnehmen und Beobachten der Umgebung: den Kirchenraum von Sankt Peter Köln.
Mailed Painting Nr. 60, New York - Stuttgart - Berlin - St.Gallen - Berlin - Düsseldorf - Berlin - London, 2010
7.4.2011 - 11.6.2011
Studies for an Exhibition
Curator's Series #4. Mathieu Copeland
David Roberts Art Foundation, London, UK
Mathieu Copeland is the fourth guest curator invited by The David Roberts Art Foundation to be part of the Curators' Series. Following a desire to not fix in form an exhibition to be, Studies for an Exhibition brings together practices that explore the possibilities of immateriality and the temporal nature of an art object. The question of time and accumulation is adamant to an exhibition that considers a recycling of our current reality as the means to generate transitory new forms.

The exhibition features works and new commissions by Elena Bajo, Emma Bjornesparr, Julia Rometti and Victor Costales, Gustav Metzger, Roman Opalka, Karin Sander and Niele Toroni.

Mathieu Copeland has also edited a new publication, the third volume of his series entitled An Exhibition to Hear Read/Une Exposition à être lue. The publication features specially commissioned text based artworks by Robert Barry, Jarrod Fowler, Nicolas Garait, Karl Holmqvist, Bethan Huws, David Medalla, Yann Sérandour, Cally Spooner, and Sue Tompkins, which will be read out throughout the show.

Mathieu Copeland (b. 1977, lives in London) is an independent curator, writer and lecturer. Among other projects, he has co-curated the exhibition VOIDS, A Retrospective at the Centre Pompidou in Paris and at the Kunsthalle in Bern. In 2010, he curated The Continuous Exhibition (echo) at the CNEAI, and Une Exposition (du) Sensible (an exhibition of the sensitive) at the Synagogue de Delme.
Mailed Painting Nr. 57,
Bonn - Gmunden - Berlin - New York - Berlin, 2006 – Heute
Photo: Stefan Alber
5.3.2011 - 16.4.2011
Karin Sander, Gast: On Kawara
Sassa Trülzsch, Berlin, Deutschland
Mailed Paintings - Ohne vorherige Manipulation wurden die grundierten Leinwände, wie sie im Künstlerbedarf zu kaufen sind, unverpackt an verschiedene Orte und zuletzt an die Galerie geschickt. Im Prozess der Reise übertragt sich die zurückgelegte Entfernung als Spur auf den ungeschützten Oberflächen. Auf diese Art verleiben sich die Mailed Paintings die Patina ihres Postwegs ein. Die monochrom weißen Oberflächen funktionieren wie ein Tagebuch, das sich von selbst geschrieben hat und die Reise des Kunstwerks nachzeichnet. Die angesammelte Patina überhöht und spiegelt die Wirkungen dieser Zeitstrecke auf der Bildfläche des Gemäldes. Sie hebt damit sein Umfeld und die Umstände seiner Entstehung hervor. Das Kunstwerk befindet sich selbst gleichsam immer im Ausstellungsmodus.

Zu Gast: On Kawara (*1932)
Today Serie - In klarer Typographie und in der Schreibweise der jeweiligen Sprache des Landes, wo sich On Kawara gerade aufhält, malt er auf einer dunkel monochromen Grundierung mit weißer Acrylfarbe das aktuelle Datum, an dem das Werk geschaffen wurde. Der Künstler selbst ist immer abwesend, allein seine Werke dokumentieren seine Existenz.
I Am Still Alive - Diesen Text verschickte On Kawara aus der Ferne per Telegramm periodisch an Freunde. Auf seinen Reisen transkribiert On Kawara den Augenblick einer fixierten Zeit aus dem eigenen Leben in ästhetische Objekte. Beide Werkgruppen können wie Beweisstücke des eigenen Daseins gelesen werden, die die autobiographischen Details abstrahieren.

Mit Leihgaben aus einer deutschen Privatsammlung (courtesy Konrad Fischer Galerie) und einer isländischen Privatsammlung.
Ausstellungsansicht
Foto: n.b.k./Jens Ziehe
5.3.2011 - 1.6.2011
Kernbohrungen
n.b.k, Berlin, Deutschland
Für ihre Einzelausstellung im Neuen Berliner Kunstverein plant Karin Sander eine Intervention, die eine alltägliche Handlung isoliert aufgreift und in den Raum als Skulptur übersetzt, indem sie ein banales und entwertetes Material verwendet. Durch die Decke des Ausstellungsraumes und damit in den Fußboden der darüberliegenden Geschäftsräume des n.b.k. werden 30 cm große Kernbohrungen ausgeführt – an Stellen, wo für gewöhnlich Papierkörbe stehen. Die Löcher ersetzen diese und verbinden sichtbar die administrative Praxis mit der des Ausstellens. Der Papierkorb fehlt, doch seine mit ihm verbundene alltägliche Geste des Entsorgens erhält Karin Sander durch die Handlungsanweisung an die n.b.k. MitarbeiterInnen, das Fehlen der Papierkörbe zu ignorieren. So fällt nutzlos gewordenes Material aus dem Stockwerk der Administration in den Ausstellungsraum und verwandelt sich durch die Verschiebung des Kontextes in eine ständig wachsende temporäre Skulptur. Das herabfallende Papier – als metonymisches Zeichen institutionellen Alltags – wird durch das künstlerische Recyceln zum Gegenstand der Ausstellung. Dieser offene Skulpturbegriff zeigt Karin Sanders Vorgehen, welches hier als „brachiale“ Veränderung einer vorgefundenen Situation beschrieben werden kann.

Mit dieser Intervention verschiebt Karin Sander nicht nur die Wahrnehmung des institutionellen Körpers selbst, vielmehr auch die Betrachtungsweise der BesucherInnen und n.b.k. MitarbeiterInnen. Karin Sanders Arbeiten entstehen im Kontext des jeweiligen Ortes. Dabei greift sie auf Mittel zurück, die im System vorhanden sind und das System gegen sich selbst wenden können. Die Beziehungen zwischen Innen und Außen, zwischen einer Institution und dem Stadtraum werden lesbar gemacht und in ihrer Mehrdeutigkeit gezeigt.

Die Ausstellung im Erdgeschoss ist Dienstag bis Sonntag von 12–18 Uhr und Donnerstag von 12–20 Uhr geöffnet. Sie wird in den Büroräumen im ersten Obergeschoss fortgesetzt und kann während der Geschäftszeiten von Montag bis Freitag von 10–17 Uhr besichtigt werden.
Karin Sander:
Hühnerei, 1994
23.10.2010 - 12.12.2010
Untitled (ohne Titel)
NGBK, Berlin, Deutschland
(mit Trisha Donnelly, Famed, Friederike Feldmann, Andrea Fraser, Peter Friedl, Ull Hohn, Karl Holmqvist, Louise Lawler, Kirsten Pieroth)

Einem Werk einen Titel zu geben, der gleichzeitig seine Abwesenheit behauptet, ist eine beliebte künstlerische Strategie. Seit den 1970er Jahren ist Untitled der am häufigsten verwendete Titel zeitgenössischer Kunst überhaupt.
Angesichts der Geschichte der Nicht-Titel im 20. Jahrhundert, stellt sich die Frage, wie Künstler_innen der Gegenwart Titel, die behaupten, keine zu sein, einsetzen. Die Ausstellung UNTITLED (OHNE TITEL) greift diese Frage auf. Es gibt eine Konzentration auf Arbeiten, die die paradoxen Qualitäten ihres Titels in eine weiterführende künstlerische Strategie überführen und mit einer analytischen Haltung verbinden.

Die künstlerischen Arbeiten thematisieren die Bedingungen und Voraussetzungen der eigenen Praxis innerhalb des Betriebssystems Kunst, die semantischen Dehnbarkeiten des Titels auf das Werk und seinen Kontext und schließlich die strategisch gesetzten Leerstellen in Bezug auf vermeintlich politische und kulturelle Eindeutigkeiten. Im Gegensatz zu ihren historischen Vorgängern, gehen die Werke vor allem von Details und von scheinbar Nebensächlichem aus, um daraus spezifische Fragestellungen zu entwickeln.

Die Künstler_innen der Ausstellung nutzen den reflexiven Einsatz ihrer jeweiligen künstlerischen Medien als zugleich spielerische wie auch befragende Untersuchung gesellschaftlicher und kultureller Autoritäten. Der Widerspruch zwischen Benennung und Nicht-Benennung eröffnet ihnen eine Freifläche für Reaktionen, in der zwei Bewegungsrichtungen auffallen. Titel wie Untitled oder o.T. oder Not yet titled markieren eine Verweigerungshaltung gegenüber einer vorschnellen Einordnung und verweisen auf das Werk an sich. Wie ein Möbiusband bewegen sie sich zwischen sowohl-als-auch und spielen den Ball der Hermeneutik zurück an den Betrachter.
Karl Holmqvist führt diese Bewegung vor, indem er mit dem Titel What’s my name? den Leser mit einer direkten Frage konfrontiert, die nicht zu beantworten ist und somit den Widerspruch zwischen Benennung und Nicht-Benennung zuspitzt. Alle Arbeiten der Ausstellung pendeln zwischen einer pointiert gesetzten Offenheit und einer analytischen Haltung gegenüber gesellschaftlichen Übereinkünften im Allgemeinen und/oder dem System Kunst im Besonderen.
In der Ausstellung sind auch mehrere Serien des früh verstorbenen Künstlers Ull Hohn zu sehen, der sich der Befragung kunsthistorischer Paradigmen widmete und in den 1990er Jahren die Strukturen von "Appropriation" und "Institutional Critique" untersuchte.

Karin Sander, Famed und Friederike Feldmann haben für die Ausstellung in der NGBK eigens neue Werke entwickelt.
Kunstmuseum St Gallen
25.9.2010 - 6.2.2011
Gebrauchsbilder und andere
Eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung
Kunstmuseum St. Gallen, Schweiz
Patina- oder Gebrauchsbilder nennt Karin Sander eine Werkgruppe, die seit 1990 entsteht. Dabei kehrt sie in listiger Weise den künstlerischen Prozess um. Indem die Werke im Grunde durch die Sammler entstehen, hinterfragt sie die Art und Weise, wie Kunst üblicherweise produziert, verkauft und aufbewahrt wird: ‹Die Gebrauchsbilder entstehen an dem Ort, an dem sie hängen. Die grundierten Bildträger werden ohne vorherige Manipulation an einen ausgesuchten Ort transportiert und verbleiben dort ungeschützt für einen zu bestimmenden Zeitraum. Sie sammeln die spezifische Patina ihres Ortes und bilden diesen ab.› (Karin Sander)

Im Zentrum des Schaffens der 1957 in Bensberg (D) geborenen Künstlerin stehen die Beziehungen zwischen Kunst, Sammlern und Museen. 1996 realisierte sie im Kunstmuseum St.Gallen ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Museum.

Der Kontakt zur inzwischen weltweit bekannten Künstlerin ist nie abgebrochen. In einer gemeinsamen Aktion haben Vorstandsmitglieder des Kunstvereins St.Gallen 2004 eine Serie vorfabrizierter Leinwände erworben und diese im eigenen Heim, in Garagen, in Tomatenhäuschen oder Hundehütten platziert. Die Ausstellung bringt diese Bilder erstmals im Museum zusammen und präsentiert sie im Kontext der schweizweit einzigartigen Werkgruppe von Karin Sander im Kunstmuseum St.Gallen.

Kuratoren: Konrad Bitterli, Roland Wäspe
Karin Sander:
Patina Bilder, 2010
9.9.2010 - 23.10.2010
The Space Between Reference and Regret
Gallery Friedrich Petzel, New-York, USA
mit Matthew Brannon, Daniel Buren, Wade Guyton, Allan McCollum, Philippe Parreno, Stephen Prina, Cheyney Thompson und Heimo Zobernig)
Karin Sander:
Museumsbesucher 1:8, 2010
10.7.2010 - 23.1.2011
Museumsbesucher 1:8, 2010
3D-Bodyscans der lebenden Personen
K20 Grabbelplatz (Labor), Düsseldorf, Deutschland
Mit der Wiedereröffnung des K20 Grabbeplatz wird erstmals das Labor, neuer Ausstellungsraum der Abteilung Bildung, in Betrieb genommen. Den Auftakt der Ausstellungsreihe mit zeitgenössischen Künstlern, die sich mit dem Kontext des Museums und der Rolle der Besucher auseinandersetzen, macht die Künstlerin Karin Sander mit ihrem außergewöhnlichen Projekt der 3D-Bodyscans.

Karin Sander hebt die Grenze zwischen den Funktionen des Museums und eines Ateliers auf und verwandelt das Labor in eine Produktionsstätte, in deren Mittelpunkt das Publikum steht. Mit Hilfe eines eigenen 3D-Kamera-Aufnahmeverfahrens (Bodyscan) entstehen Gipsabbildungen der Besucher.

Durch Gestus, Pose und besondere Accessoires bestimmen sie die Gestalt ihrer Figuren selbst. Mit den Bodyscan-Figuren, die im Labor produziert und ausgestellt werden, macht Karin Sander nicht nur den Entstehungsprozess sichtbar, sondern führt dem Betrachter zugleich das eigene Abbild als Exponat vor Augen. Im Rahmen der Präsentationen kann, ja soll es zu einem partizipatorischen Wechselspiel bis hin zum Rollentausch zwischen Betrachter, Werk und Künstler kommen.

So ergibt sich ein durchaus beabsichtigter Perspektivwechsel inmitten der Meisterwerke der Klassischen Moderne.
Karin Sander:
Thought Bubbles
12.2.2010 - 28.4.2010
Contemplating the Void: Intervention in the Guggenheim Museum New York
Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens hat das Guggenheim-Museum New York ca. 250 Künstler, Architekten und Designer eingeladen, ihre Vision einer künstlerischen Intervention der Frank-Lloyd-Wright-Rotunde in einer zweidimensionalen Simulation vor Ort zu präsentieren.
Karin Sander:
"Zeigen" Ein Audiotour durch Berlin
5.12.2009 - 10.1.2010
Zeigen
Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander
Temporäre Kunsthalle Berlin
Mit der umfangreichen Ausstellung "Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin" vereint Karin Sander in der Temporären Kunsthalle Berlin hörbare Beiträge von weit mehr als 400 in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern. Sie präsentiert damit eine Art „tönende Revue“ des zeitgenössischen Kunstschaffens in Berlin.
Das Projekt von Karin Sander überrascht die Besucher zunächst mit einem scheinbar leeren Ausstellungsraum. Auf den weißen Wänden der Kunsthalle sind nichts als die Namen der eingeladenen KünstlerInnen zu sehen – dort, wo sich sonst die Schilder ausgestellter Werke finden. Die Werke selbst bleiben jedoch stumm, bis sie mittels eines Audioguides für das Publikum lebendig werden und ganz unterschiedlichen, individuellen Vorstellungen Raum geben.

Für Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin hat Karin Sander zahlreiche KünstlerkollegInnen aus Berlin gebeten, die eigene künstlerische Arbeit zu beschreiben beziehungsweise in einen Audiobeitrag zu übersetzen. Entstanden ist eine Vielfalt akustischer Statements – darunter performative, gesungene, frei gesprochene oder vorgelesene – die sich einzeln von einem Audioguide abrufen lassen. Über den Kopfhörer eröffnet sich so den BesucherInnen eine neue Wahrnehmungsebene, die das gewohnte visuelle Erfassen von Kunstwerken durch ein auditives, imaginatives Erlebnis ablöst.

Anlässlich der Ausstellung erscheinen eine Publikation und eine limitierte Edition.

XML-SVG Code, Quellcode des Ausstellungsraums Galerie nächst St. Stephan
6.5.2009 - 27.6.2009
Inside Job
Galerie Nächst St. Stephan
Rosemarie Schwarzwälder
Wien
Ausstellung mit Karin Sander und Ignasi Aballi kuratiert von Maria de Corral und Dan Cameron
Karin Sander:
Ball valve project
16.3.2009 - 16.5.2009
Sharjah Biennial 9
Die 9. Ausgabe der Sharjah Biennale umfasste in der Eröffnungswoche drei Komponenten: Die Hauptausstellung mit dem Titel "Provisions for the Future" (Vorkehrungen für die Zukunft), kuratiert von Isabel Carlos; das Performance- & Filmprogramm "Past of the Coming Days" (Vergangenheit der kommenden Tage), kuratiert von Tarek Abu El Fetouh; und die March Meetings, eine Reihe von Vorträgen, Rundtischgesprächen und Workshops.
Ausstellungsraum mit seinem Quellcode
16.11.2008 - 18.1.2009
XML-SVG Code/Quellcode des Ausstellungsraumes
Museum gegenstandsfreier Kunst Otterndorf
Architekturentwürfe werden heute mit Computerprogrammen erzeugt und die Räume darin durch Renderings in ihrer Kubatur simuliert. Die Arbeit macht die zur Darstellung und Konstruktion des Ausstellungsraumes verwendeten Daten des Museums gegenstandsfreier Kunst in seinen Zahlen und Zeichensystemen als ausgeschriebenen Quellcode sichtbar. Damit wird die gesamte architektonische Innenform des Ausstellungsraumes als XML-SVG Code wiederum auf den Wänden des Ausstellungsraumes dargestellt, genau in den Zahlensystemen, die der Architektur, dem Raumvolumen zu Grunde liegen. Würde man all diese Zahlen des Quellcodes in das Computersystem eingeben, würde wieder der architektonische Körper als drei dimensionales Bild entstehen. Für den Betrachter stellen die Zahlenreihen farbige Muster dar, die in ihrer lesbaren, jedoch verschüsselten Sprache auf etwas sehr Konkretes verweisen, eine Zeichnung im Raum, die zugleich eine Zeichnung vom Raum ist.
Karin Sander:
A Walk Along the City's Perimeters
19.9.2008 - 2.11.2008
2008 SCAPE Christchurch Biennial
Wandering lines towards a new culture of SPACE
Our cities are constantly evolving. Their changing spaces reflect the shifting values of society – and so do their public artworks. Traditionally public art takes the form of weighty sculptures in bronze and stone. The artists in SCAPE 2008: Wandering Lines: Towards a New Culture of Space engage with public space very differently. Using everything from fluorescent lights to a fleet of bicycles, they weave their works into the broader fabric of the city and place them firmly within its dynamic systems.
To wander is to go off the official route and look for a fresh perspective on things. The twenty-five artists in this year’s SCAPE invite you to look for art in unexpected places. What you’ll find are fresh, sharp, witty and hopeful visions of what a city and its public spaces can be.

20.6.2008 - 21.9.2008
THE MUSEUM AS MEDIUM
Kuratiert von: Pedro de Llano and Pedro Fanego
MARCO, Museo de Arte Contemporánea de Vigo
Mit: Lara Almarcegui, Monica Bonvicini, Arabella Campbell, Maria Eichhorn, Annika Eriksson, Ceal Floyer, Andrea Fraser, Luca Frei, Mario García Torres, Felix Gonzalez-Torres, Jeppe Hein, Louise Lawler, Maider López, Loreto Martínez Troncoso, Roman Ondák, Sergio Prego, Karin Sander, Tino Sehgal, Sancho Silva und Thomas Struth.
3.6.2008 - 7.9.2008
Drawing a tension
Works from the Deutsche Bank Collection at the Gulbenkian Foundation
kuratiert von: Jürgen Bock
Mit: Josef Albers, Francis Alÿs, Hans Arp, Pedro Barateiro, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Marcel Broodthaers, James Lee Byars, Hanne Darboven, Max Ernst, Günther Förg, Otto Freundlich, Eva Hesse, Thomas Hirschhorn, Olav Christopher Jenssen, Gerhard Richter, Martin Kippenberger, Maria Lassnig, Zoe Leonard, Markus Lüpertz, Blinky Palermo, João Penalva, Sigmar Polke, Karin Sander, Atsuko Tanaka, André Thomkins, Rosemarie Trockel and Heimo Zobernig.
Drawing A Tension – Works from the Deutsche Bank Collection
Foto:
Wandstück, poliert
400 x 200 cm
Deutsche Bank Collection at the Gulbenkian Foundation
Lissabon
Karin Sander
Ausstellungsbesucher 1:8, 2008
27.5.2008 - 14.9.2008
Digitale Raumkunst
Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
Kuratiert von: Dr. Gottlieb Leinz
Mit: Tony Cragg, Marie-Charlotte Hoffmann / Christof Hartmann, Markus Huemer, Mischa Kuball, Yves Netzhammer, Jaume Plensa, Karin Sander, Pietro Sanguineti, Herzog & de Meuron, Foster & Partners, Wentzel & Hahn.
Gordon Tapper, 1:10, 1999
ABS plastic (acryl-nitryl-butadien-styrol) from three-dimensional scan; applied color
Purchase, Jennifer and Joseph Duke and Anonymous Gifts, 2000
8.4.2008 - 19.10.2008
Photography on Photography: Reflections on the Medium since 1960, Joyce and Robert Menschel Hall for Modern Photography, The Metropolitan Museum of Art, New York
This installation of works from the permanent collection—the second in the Museum’s new gallery for contemporary photographs—surveys the ways in which artists have directed the camera toward photography itself, taking aim at its claims of transparency and objectivity, its ubiquity in modern life, and its inextricable ties to advertising and consumer culture. Artists include William Anastasi, Robert Heinecken, Allen Ruppersberg, Sherrie Levine, Thomas Ruff, Christopher Williams, Roe Ethridge, Liz Deschenes, Karin Sander, James Welling, and Kota Ezawa, among others.
ZEIGEN. Eine Audiotour von Karin Sander.
4.11.2007
Wiedereröffnung des Museums Abteiberg
Karin Sander und Hannelore Kersting. Gespräch über »ZEIGEN. Eine Audiotour von Karin Sander.«
4. November 14 Uhr
»ZEIGEN. Eine Audiotour« von Karin Sander führt durch das gesamte Haus und ergänzt die ausgestellten Objekte der Sammlung. Wände mit Namenskennungen von bekannten Künstlern verweisen auf Hörstücke, in denen Künstler nicht anwesende Werke durch Beschreibungen imaginieren.
Die Audiotour von Karin Sander und der als MUSEUM compleX betitelte Wechselausstellungsraum des Hauses werden einen wesentlichen Gedanken der Eröffnungspräsentation vermitteln, der letztlich auch für die besondere Geschichte des Museums Abteiberg steht: das "Antimuseum in Permanenz". Jener These von Johannes Cladders folgend, wonach ein in die Gegenwart gerichtetes Museum sich permanent in seiner Rolle hinterfragt.
Gebrauchsbild
6.10.2007 - 3.11.2007
Karin Sander
Eröffnung: 6. Oktober, 18-20 Uhr
Karin Sanders Einzelausstellung in der D'Amelio Terras Gallery New York besteht aus Arbeiten aus der Serie "Mailed paintings". Serienmäßig vorgefertigte und weiß grundierte bespannte Keilrahmen werden unverpackt von Orten aus aller Welt an die Galerie gesandt, dabei sammeln sie auf ihrer ungeschützten Oberfläche Spuren ihrer Reise.

Die "Mailed paintings" sind mit "Gebrauchsbilder" Teil einer grösseren Werkgruppe "Patina paintings". Die Gebrauchsbilder sammeln auf ihrer leeren weißen Oberfläche die Patina der Umgebung in der sie sich für eine gewisse Zeit befinden, z.B. in einem Kohlenkeller oder auf dem Deck eines Schiffes. Die "Mailed paintings" sammeln in ähnlicher Weise Patina ihrer Reise, der Prozeß ist beendet sobald sie ankommen.

Die monochrome weiße Oberfläche beschreibt sich selbst wie ein Tagebuch, in dem eine Reise aufzeichnnet wird. Dieser Prozeß ist gleichermassen Chance und Risiko, was der konzeptuellen Vorgehensweise von Karin Sander eigen ist. Sie thematisiert die Ausstellungssituation und -umgebung, wie z.B. in ihren bekannten polierten Wandstücken und erweitert damit den Begriff der Malerei. Die gesammelte Patina spiegelt und sammelt den Zeitablauf auf der Oberfläche der Leinwand; die Installation in der Galerie ist gelichermassen ready-made und Suprematismus.

D'Amelio Terras Gallery
525 W 22nd St
New York, NY 10011
t 212 352 9460
f 212 352 9464
gallery@damelioterras.com
7.7.2007 - 17.9.2007
MoMA Paneldiscussion & Symposium:
Painting Objects / Object Painting
Allan McCollum und Karin Sander, die an der Ausstellung "What is Painting? Contemporary Art from the Collection" beteiligt sind, sprechen über ihre Arbeit.
Das Gespräch thematisiert die Malerei als Prozeß, als Idee und als physischen Vorgang.
Moderation: Anne Umland

Montag, 10. September 18:30 Uhr
Museum’s Bartos Theater, 4 West 54th Street, New York

MoMA - The Museum of Modern Art, New York
The Joan and Preston Robert Tisch Gallery, 6. OG
Organisiert von Anne Umland, Department of Painting and Sculpture.
7. Juli - 17. September 2007
Skulpturen in Braille
23.6.2007 - 23.9.2007
10. TRIENNALE KLEINPLASTIK FELLBACH 2007 BODY CHECK

Karin Sander / Harry Walter
Skulpturen in Braille
Buch DIN A4 (29,7 x 21 cm)
Die eingeladenen Künstler der Triennale Kleinplastik Fellbach 2007 wurden von Karin Sander und Harry Walter gebeten, ihre in der Ausstellung gezeigten Arbeiten so zu beschreiben bzw. beschreiben zu lassen, dass sie für Blinde sichtbar werden. Es stand den Autoren frei, wie sie sich in die Welt der Blinden hineindenken wollten. Sämtliche eingegangenen Texte wurden dann in die Blindenschrift Braille übersetzt und zu einem Ausstellungskatalog zusammengefasst. Jede einzelne Seite des so entstandenen Druckwerks kann von den Sehenden als eine aus erhabenen Punkten zusammengesetzte Plastik wahrgenommen, von den Blinden hingegen tatsächlich gelesen und in Bilder verwandelt werden; in die Bilder einer zweiten, uns Sehenden möglicherweise gänzlich verborgenen Ausstellung.

ATB-Karton, 123 g/qm
ISBN: 3-9807598-5-7, Auflage 250, nummeriert und signiert,
erhältlich in der Ausstellung
Zeigen. Eine Audiotour
12.7.2006 - 1.10.2006
Nichts
Gruppenausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Karin Sander präsentiert "Zeigen. Eine Audiotour"
»Betritt man die Ausstellungsräume der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, gelangt man zunächst in einen Raum mit leeren weißen Wänden, vor denen Besucher verweilen und konzentriert ihrem Audioguide lauschen. Auf den Wänden sind die üblichen Schilder mit den Namen von Künstlerinnen und Künstlern und den Audioguide-Nummern befestigt. Rechts über dem Schriftzug wäre auf der Wand viel Platz für ein Werk. Aber die Werke befinden sich nicht auf der Wand, sondern in den Köpfen der Besucher.

Für ihre Arbeit hat Karin Sander Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, Arbeiten zur Verfügung zu stellen, die nicht physisch vorhanden sind, sondern erzählt werden, also nur über die Beschreibung per Audioguide erschlossen werden können. Durch diese imaginären Arbeiten beginnt der Betrachter, selbst das erzählte Werk in seiner Vorstellung herzustellen.
Man wird also in der Schirn eine poetische Installation sehen können, in der Menschen mit Kopfhörern auf den Ohren vor weißen Wänden Vorstellungsbilder von Kunst entwickeln, die nicht sichtbar ist – was keineswegs heißt, dass sie nicht da ist.«
Harald Welzer
13.5.2006 - 2.7.2006
Karin Sander & Ceal Floyer
Ausstellung in SAFN, Sammlung fuer zeitgenoessische Kunst in Rekjavik, Island, Teil des Reykjavik Art Festivals
7.4.2006 - 20.5.2006
Zeigen. Eine Audiotour von Karin Sander in der Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder in Wien
Karin Sander hat die Künstlerinnen und Künstler der Galerie nächst St. Stephan eingeladen, Arbeiten für die Ausstellung "Zeigen. Eine Audiotour" in den Räumen der Galerie zur Verfügung zu stellen. Diese Arbeiten werden dem Besucher jedoch nicht physisch, sondern ausschließlich per Audioguide zugänglich...
Besucher der Galeria Helga de Alvear
17.11.2005 - 14.1.2006
Zeigen. Eine Audiotour von Karin Sander
Zeigen. Audiotour durch die Sammmlung Helga de Alvear in Madrid.
30.9.2005 - 11.11.2005
passion beyond reason
Gruppenausstellung nach dem Konzpet von Gerold Miller und Gerwald Rockenschaub. "passion beyond reason" ist als Statement zu verstehen. Die 24 medial und inhaltlich verschiedenen künstlerischen Positionen wurden aufgrund ihrer Bezüge zu Berlin ausgewählt. Die Ausstellung zeigt eine Ästhetik, die zwischen spontanem Experiment und subkultureller Erneuerung aktuelle ästhetische Normen und Formen in Frage stellt. Die Ausstellungseröffnung findet am 30.09.2005 ab 19 Uhr in der WALLSTREET ONE gallery, Wallstr. 1 in Berlin statt.
20.9.2005 - 20.10.2005
2. Beijing International Art Biennale
Teilnahme an der zweiten Beijing International Art Biennale in China.
Karin Sander - Buch Tünel-Karaköy
16.9.2005 - 22.10.2005
Istanbul Pedestrian Exhibitions 2:
Tünel Karaköy
Parallel zur Biennale Istanbul wird bis zum 22. Oktober eine unabhängige Künstler-Initiative verschiedene Positionen im öffentlichen Raum präsentieren. Die Fußgängerzone des Gebietes um Tünel-Karaköy in Istanbul wird Zentrum und Plattform verschiedener Interventionen von 17 internationalen Künstlern und Architekten sein, die mit ihren Postionen die Veränderungen des Ortes reflektieren und Blickfelder für neue Möglichkeiten eröffnen.
»Telling a work of art«
13.5.2005 - 2.7.2005
Telling a work of art - Arbeiten, die man sich erzählen kann - in der Barbara Gross Galerie, München
Bei diesem E-Mail-Projekt forderte Karin Sander Künstlerinnen und Künstler, Freunde und Kollegen auf, eine künstlerische Arbeit/ein Kunstwerk zu beschreiben, das ihnen persönlich sehr wichtig ist. Die Beschreibungen wurden per E-Mail gesendet und gesammelt auf einer Website vorgestellt.
30.4.2005 - 19.6.2005
25 Jahre Sammlung Deutsche Bank
Jubiläumsausstellung in der Deutschen Guggenheim
Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sammlung Deutsche Bank, wurden 25 Kuratoren aufgefordert ihre herausragendsten Werke zu präsentieren.
Denkmal des Ministers Montgelas auf dem Promenadenplatz in München
25.4.2005
Errichtung eines Denkmals für Minister Maximilian Joseph Graf Montgelas auf dem Promenadenplatz in München
Computergenerierte Portrait-Rekonstruktion des Ministers Maximilian Joseph Graf Montgelas auf dem Promenadenplatz
Siegfried 1:3
Bodyscan der lebenden Person
Photo: Christian Altengarten
16.3.2005
Kunst in Schokolade
Gruppenausstellung im Museum Ludwig in Köln, bei der Kurator Kasper König die Künstler dazu auffordert, ein Werk in Schokolade zu erstellen.
Gebrauchs-Bild
Werkhof, Berlin
5.3.2005 - 31.7.2005
Museumseröffnung
Kunstmuseum Stuttgart
Eröffnungsausstellung mit Künstlern der Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart.
Patina-Bild in Gebrauch, Tessin, Privatsammlung
4.2.2005 - 26.2.2005
Karin Sander | Gebrauchsbilder
Galerie Nordenhake, Berlin
Ausstellung von Karin Sanders Patina-Bildern, die als Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen erstmals gemeinsam in der Galerie Nordenhake, Berlin präsentiert werden.
Vorschlag fŸr die Platzgestaltung vor den Ausstellungshallen
2.10.2004 - 31.10.2004
Lodz Biennale
Internationale Gruppenausstellung mit ausschliesslich für diesen Anlass neu geschaffenen Kunstwerken. Die Arbeiten werden während einer zweiwšchigen Arbeitsphase entwickelt die ausserdem Gelegenheit zum Dialog und Austausch zwischen den Künstlern bietet.
Contemporary Arts Center Cincinnati
25.9.2004 - 28.11.2004
Nothing Compared to This: ambient, incidental and new minimal tendencies in current art
Gruppenausstellung, kuratiert von Charles Desmarais
Contemporary Arts Center, Cincinnati
17.9.2004 - 20.11.2004
The Artist's Beautiful Language
Galerie Anselm Dreher Berlin
John M Armleder
Thomas Locher
Jonathan Monk
Maurizio Nannucci
Karin Sander
Lawrence Weiner
Heimo Zobernig
21.7.2004
ZBO-SdM 052004
Subduktive Massnahmen, ein Projekt von Adi Hoesle
Karin Sander und 49 andere KŸnstlerInnen der Bundesrepublik gaben je ein Werk, das, in EdelstahlbehŠltern verschlossen, am 21. Juli im Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik in Oberried/Breisgau fŸr 1500 Jahre eingelagert werden wird. Die EdelstahlbehŠlter sollen nach Ablauf dieser Frist gešffnet werden.
12.6.2004 - 8.8.2004
Strangement proche/seltsam vertraut
Saarlandmuseum SaarbrŸcken
Gruppenausstellung u.a. mit Marc Desgrandchamps, Christian Jankowski, Hubert Kiecol, Didier Marcel, Jonathan Meese, Thomas SchŸtte, Rosemarie Trockel, Xavier Veilhan, Franz Erhard Walther
Wandstück
polierte Wandfarbe
5.3.2004 - 19.5.2004
Singular forms (sometimes repeated): Kunst von 1951 bis heute
kuratiert von Nancy Spector
Guggenheim Museum New York
21.1.2004 - 10.4.2004
Home Extension
Gruppenausstellung, kuratiert von Sabine Russ
und Gregory Volk
University Art Museum
University at Albany
1400 Washington Avenue
Albany, NY 12222
Centro Galego de Arte Contemporanéa Santiago de Compostela
29.9.2003 - 14.12.2003
Centro Galego de Arte Contemporanéa
Santiago de Compostela
Ausstellungsprojekt
Heilsteine, Smaragd 9 : 1, 3-D Scan des originalen Steins, Daten umgerechnet und 9fach vergrößert, aus zwei Aluminiumblöcken computergesteuert 3-dimensional gefräst. Maße: max. 995, 2 mm x max. 109,7 mm
12.9.2003
Übergabe der "Heilsteine", Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie (MPI), Charité, Berlin
Die "Heilsteine" von Karin Sander als dauerhafte Installation beziehen sich unmittelber auf die Funktion des MPI. Karin Sander ließ einen Smaragd einscannen; die daraus gewonnenen Daten wurden einer Fräse zugeführt, die aus zwei Aluminiumblöcken zwei identische, im Vergleich zum Original jeweils um das Neunfache vergrößerte "Abbilder" fräste. Smaragden wird seit dem 12. Jahrhundert und noch heute in der Alternativmedizin besondere Heilkraft u.a. bei Rheuma und Infektionskrankheiten zugesprochen. Durch die Vergrößerung und damit der Steigerung ihrer visuellen Kraft verweisen sie mit einem Augenzwinkern auf die Aufgabe des MPI und der Charité, nach Ursachen und Linderungsmöglichkeiten, speziell bei Infektionen und Rheumaerkrankungen, zu forschen.
6.9.2003 - 27.9.2003
A Simple Plan
Gruppenausstellung in der James Cohan Gallery, New York, mit Werken von Carl Andre, Richard Artschwager, John Cage, Tom Friedman, Adam Fuss, Hans Haacke, Ernesto Neto, Gerhard Richter, Karin Sander, Robert Smithson, Hiroshi Sugimoto and Erick Swenson.
11.4.2003
Telling a work of art
Internetprojekt
Porscheplatz mit Invertierung
27.6.2002
Porscheplatz Stuttgart
Eine Invertierung
Konzept
Im Bereich des Porschegeländes wird die Farbigkeit der Straßenoberfläche invertiert, d.h. der Straßenbelag wird weiß, die Fahrbahnmarkierungen (Pfeile, Streifen, Linien etc.) werden asphaltgrau. Diese Invertierung erzeugt einen spontanen Eindruck des Besonderen, erzeugt Aufmerksamkeit und Konzentration und macht die Annäherung an den Platz zu einer Erfahrung, die mit wachsender Spannung einhergeht.
Der Platz und der umgebende Straßenraum wird mit einem konzentrischen Streifenmuster versehen. Die Abstände zwischen den Streifen werden zur Mitte des Platzes hin immer enger, woraus sowohl für die Autofahrer wie für die Fußgänger eine dynamisierte Wahrnehmung resultiert: man scheint sich schneller zu bewegen, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Während für die Fußgänger bei der Platzüberquerung der Eindruck entstehen wird, sich ungewöhnlich schnell zu bewegen, werden die Autofahrer aufgrund des subjektiv erhöhten Geschwindigkeitsgefühls veranlasst, sich dem Platz langsamer zu nähern, als sie das bisher getan haben. Der neue, sehr feine Fahrbahnbelag erzeugt durch das Werksgelände hindurch zugleich ein verändertes angenehm leises und exklusives Fahrgefühl.
Die ursprünglich elliptische Form des Platzes wird zugunsten einer Kreislösung verändert, da dies zum einen dem angestrebten Dynamisierungseffekt entgegenkommt, zum anderen die Einrichtung einer weiteren Fahrspur für Linksabbieger erlaubt, was den gegebenen Verkehrsfluss optimiert. Durch die kreisförmige Umgestaltung des Platzmittelpunktes wird der Zentrumscharakter und die Signifikanz dieses Ortes pointiert.
Die Grün-, Insel- und Restflächen bleiben im gegebenen Zustand erhalten. Dies führt dazu, dass sich die vom Zentrum ausgehenden konzentrischen Streifen durch den Kontakt mit den gegebenen Seitenbegrenzungen von einer Kreis- zu einer Amöbenform wandeln.
Das Erlebnis dieser künstlerischen Gesamtlösung wird beim Überqueren des Platzes dadurch unterstrichen, dass die gesamte Fläche des Platzes alternierend den Fußgängern bzw. den Autofahrern zur Verfügung steht.Zum Schichtwechsel (6.00–6.10, 13.00–13.10 und 13.45–14.00 sowie 22.10–22.20 Uhr) werden die Ampeln in noch festzulegenden Minutenabständen so geschaltet, dass der Autoverkehr immer wieder kurzzeitig ruht und der Platz in allen Richtungen von den Fußgängern überquert werden kann.

Licht
Die Bordsteinkante der leicht erhöhten, inneren Kreisinsel kann mit einem grünen Lichtkranz ringsherum versehen sein und damit das Zeichen zur diagonalen Überquerung des Platzes für die aus dem Werk strömenden Fußgänger geben. Zur übrigen Zeit wird der Kreisel einen rot beleuchteten Ring zeigen, der einzelne Fußgänger kann dann die Straßen über die von ihm angeforderten Grünphasen der Ampeln tangential wie bisher überqueren. Für die Autofahrer ist die beleuchtete Insel eine zusätzliche Leitmarkierung, darüberhinaus unterstreicht sie die Porscheschriftzüge an den Werksfassaden und hebt die Platzmitte hervor.
Die Passarelle, die Brücke des Transportbandes zur Beförderung der Karosserien von Werkhalle zu Werkhalle, könnte in Bezug zum Platzmittelpunkt nachts hell beleuchtet werden, um Produktion und Bewegung auf dem Gelände deutlicher sichtbar zu machen.

Verkehrstechnik
Das verkehrstechnische Konzept bleibt nahezu unverändert erhalten. Durch die in immer kürzeren Abständen folgenden, zunächst dickeren, dann immer feiner werdenden Querstreifen wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugstromes schon vor dem Knoten gedämpft. Die Leitstreifen für den Fahrzeugverkehr bleiben aus der Fahrerperspektive gut erkennbar und werden durch die Querstreifen nicht beeinträchtigt. Die durch die Umgestaltung der elliptischen Insel in einen Kreis möglich gewordenen zusätzlichen Linksabbiegerspuren.

Umsetzung
Die Oberfläche wird aus feinkörnigem Gussasphalt, weiß und anthrazit, gegossen. Ansonsten werden die vorhandenen Nebenanlagen beibehalten. Die Übergänge der Linien von der Kreis- zur Amöbenform müssen über ein Computerprogramm genau berechnet und in die Realität übertragen werden.

Ergebnis
Das Ergebnis der einfachen Farbumkehr besteht zunächst in einem völlig veränderten Erscheinungsbild des Porscheplatzes, einem für den Straßenverkehr entwickelten wahrnehmungspsychologischen Streifenmusters, unter Beibehaltung aller bisherigen Verkehrsfunktionen. Durch die Invertierung der Markierung und die konzentrische Erweiterung des Platzes in das urbane Umfeld bzw. in die Durchfahrtsstraßen hinein ergibt sich ein Wahrnehmungs- und Bewegungserlebnis für Autofahrer wie für Fußgänger, das für beide Verkehrsteilnehmer unterschiedliche Fortbewegungsgeschwindigkeiten vorgibt und zugleich das Verkehrsgeschehen durch die Verlangsamung des heranflutenden Verkehrs und die sich ergebende weitere Abbiegespur optimiert.
Stromlinienförmig bewegen sich die Linien aus der Kreismitte des Platzes nach außen, als wäre ein Stein in eine Flüssigkeit gefallen. Die Inseln aus Gebäudeblöcken und Grundstücken des Werkes formen den Platz und deformieren die Kreise zu einer Ellipse bzw. zu einer Amöbe, welche sich in die Straßenzüge hinein verformt und bis zur Werksgrenze hin auflöst. In den Linien zwischen Amöbe und Ellipse entsteht eine Faltung oder Verdichtung der Linien in diagonaler Ausrichtung, welche den künftigen Fußwegen entsprechen.
Die dreidimensional erscheinende Bodenzeichnung weckt die Illusion auf topografische Höhen und Tiefen des Geländes zu reagieren und verspannt den Strassenraum mit dem vertikalen Ensemble von vorhandenen und zukünftigen Gebäuden.
Das Konzept für den Porscheplatz unterstreicht die zentralen städtebaulichen Funktionen des Platzes und hebt den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt des nördlichen Industriegebietes Stuttgarts hervor. Die diagonale und radiale Überquerung der Fußgänger zum Schichtwechsel belebt den Platz und zeigt den Werks- und Produktionsrhythmus.
Die künstlerische Arbeit der Farbinvertierung unter Berücksichtigung funktionaler und prozessorientierter Anforderungen des Betriebes verdeutlicht die Ausdehnung des Geländes und macht die zentralen Elemente der Identität Porsches sichtbar – Form, Funktion, Dynamik und Geschwindigkeit.