Karin Sander:
Thought Bubbles
12.2.2010 - 28.4.2010
Contemplating the Void: Intervention in the Guggenheim Museum New York
Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens hat das Guggenheim-Museum New York ca. 250 Künstler, Architekten und Designer eingeladen, ihre Vision einer künstlerischen Intervention der Frank-Lloyd-Wright-Rotunde in einer zweidimensionalen Simulation vor Ort zu präsentieren.
Temporäre Kunsthalle Berlin
5.12.2009 - 10.1.2010
Zeigen
Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander
Temporäre Kunsthalle Berlin
Mit der umfangreichen Ausstellung "Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin" vereint Karin Sander in der Temporären Kunsthalle Berlin hörbare Beiträge von weit mehr als 400 in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern. Sie präsentiert damit eine Art „tönende Revue“ des zeitgenössischen Kunstschaffens in Berlin.
Das Projekt von Karin Sander überrascht die Besucher zunächst mit einem scheinbar leeren Ausstellungsraum. Auf den weißen Wänden der Kunsthalle sind nichts als die Namen der eingeladenen KünstlerInnen zu sehen – dort, wo sich sonst die Schilder ausgestellter Werke finden. Die Werke selbst bleiben jedoch stumm, bis sie mittels eines Audioguides für das Publikum lebendig werden und ganz unterschiedlichen, individuellen Vorstellungen Raum geben.

Für Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin hat Karin Sander zahlreiche KünstlerkollegInnen aus Berlin gebeten, die eigene künstlerische Arbeit zu beschreiben beziehungsweise in einen Audiobeitrag zu übersetzen. Entstanden ist eine Vielfalt akustischer Statements – darunter performative, gesungene, frei gesprochene oder vorgelesene – die sich einzeln von einem Audioguide abrufen lassen. Über den Kopfhörer eröffnet sich so den BesucherInnen eine neue Wahrnehmungsebene, die das gewohnte visuelle Erfassen von Kunstwerken durch ein auditives, imaginatives Erlebnis ablöst.

Anlässlich der Ausstellung erscheinen eine Publikation und eine limitierte Edition.

XML-SVG Code, Quellcode des Ausstellungsraums Galerie nächst St. Stephan
6.5.2009 - 27.6.2009
Inside Job
Galerie Nächst St. Stephan
Rosemarie Schwarzwälder
Wien
Ausstellung mit Karin Sander und Ignasi Aballi kuratiert von Maria de Corral und Dan Cameron
Karin Sander:
Ball valve project
16.3.2009 - 16.5.2009
Sharjah Biennial 9
Die 9. Ausgabe der Sharjah Biennale umfasste in der Eröffnungswoche drei Komponenten: Die Hauptausstellung mit dem Titel "Provisions for the Future" (Vorkehrungen für die Zukunft), kuratiert von Isabel Carlos; das Performance- & Filmprogramm "Past of the Coming Days" (Vergangenheit der kommenden Tage), kuratiert von Tarek Abu El Fetouh; und die March Meetings, eine Reihe von Vorträgen, Rundtischgesprächen und Workshops.
Ausstellungsraum mit seinem Quellcode
16.11.2008 - 18.1.2009
XML-SVG Code/Quellcode des Ausstellungsraumes
Museum gegenstandsfreier Kunst Otterndorf
Architekturentwürfe werden heute mit Computerprogrammen erzeugt und die Räume darin durch Renderings in ihrer Kubatur simuliert. Die Arbeit macht die zur Darstellung und Konstruktion des Ausstellungsraumes verwendeten Daten des Museums gegenstandsfreier Kunst in seinen Zahlen und Zeichensystemen als ausgeschriebenen Quellcode sichtbar. Damit wird die gesamte architektonische Innenform des Ausstellungsraumes als XML-SVG Code wiederum auf den Wänden des Ausstellungsraumes dargestellt, genau in den Zahlensystemen, die der Architektur, dem Raumvolumen zu Grunde liegen. Würde man all diese Zahlen des Quellcodes in das Computersystem eingeben, würde wieder der architektonische Körper als drei dimensionales Bild entstehen. Für den Betrachter stellen die Zahlenreihen farbige Muster dar, die in ihrer lesbaren, jedoch verschüsselten Sprache auf etwas sehr Konkretes verweisen, eine Zeichnung im Raum, die zugleich eine Zeichnung vom Raum ist.
Karin Sander:
A Walk Along the City's Perimeters
19.9.2008 - 2.11.2008
2008 SCAPE Christchurch Biennial
Wandering lines towards a new culture of SPACE
Our cities are constantly evolving. Their changing spaces reflect the shifting values of society – and so do their public artworks. Traditionally public art takes the form of weighty sculptures in bronze and stone. The artists in SCAPE 2008: Wandering Lines: Towards a New Culture of Space engage with public space very differently. Using everything from fluorescent lights to a fleet of bicycles, they weave their works into the broader fabric of the city and place them firmly within its dynamic systems.
To wander is to go off the official route and look for a fresh perspective on things. The twenty-five artists in this year’s SCAPE invite you to look for art in unexpected places. What you’ll find are fresh, sharp, witty and hopeful visions of what a city and its public spaces can be.

20.6.2008 - 21.9.2008
THE MUSEUM AS MEDIUM
Kuratiert von: Pedro de Llano and Pedro Fanego
MARCO, Museo de Arte Contemporánea de Vigo
Mit: Lara Almarcegui, Monica Bonvicini, Arabella Campbell, Maria Eichhorn, Annika Eriksson, Ceal Floyer, Andrea Fraser, Luca Frei, Mario García Torres, Felix Gonzalez-Torres, Jeppe Hein, Louise Lawler, Maider López, Loreto Martínez Troncoso, Roman Ondák, Sergio Prego, Karin Sander, Tino Sehgal, Sancho Silva und Thomas Struth.
3.6.2008 - 7.9.2008
Drawing a tension
Works from the Deutsche Bank Collection at the Gulbenkian Foundation
kuratiert von: Jürgen Bock
Mit: Josef Albers, Francis Alÿs, Hans Arp, Pedro Barateiro, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Marcel Broodthaers, James Lee Byars, Hanne Darboven, Max Ernst, Günther Förg, Otto Freundlich, Eva Hesse, Thomas Hirschhorn, Olav Christopher Jenssen, Gerhard Richter, Martin Kippenberger, Maria Lassnig, Zoe Leonard, Markus Lüpertz, Blinky Palermo, João Penalva, Sigmar Polke, Karin Sander, Atsuko Tanaka, André Thomkins, Rosemarie Trockel and Heimo Zobernig.
Drawing A Tension – Works from the Deutsche Bank Collection
Foto:
Wandstück, poliert
400 x 200 cm
Deutsche Bank Collection at the Gulbenkian Foundation
Lissabon
Karin Sander
Ausstellungsbesucher 1:8, 2008
27.5.2008 - 14.9.2008
Digitale Raumkunst
Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg
Kuratiert von: Dr. Gottlieb Leinz
Mit: Tony Cragg, Marie-Charlotte Hoffmann / Christof Hartmann, Markus Huemer, Mischa Kuball, Yves Netzhammer, Jaume Plensa, Karin Sander, Pietro Sanguineti, Herzog & de Meuron, Foster & Partners, Wentzel & Hahn.
Gordon Tapper, 1:10, 1999
ABS plastic (acryl-nitryl-butadien-styrol) from three-dimensional scan; applied color
Purchase, Jennifer and Joseph Duke and Anonymous Gifts, 2000
8.4.2008 - 19.10.2008
Photography on Photography: Reflections on the Medium since 1960, Joyce and Robert Menschel Hall for Modern Photography, The Metropolitan Museum of Art, New York
This installation of works from the permanent collection—the second in the Museum’s new gallery for contemporary photographs—surveys the ways in which artists have directed the camera toward photography itself, taking aim at its claims of transparency and objectivity, its ubiquity in modern life, and its inextricable ties to advertising and consumer culture. Artists include William Anastasi, Robert Heinecken, Allen Ruppersberg, Sherrie Levine, Thomas Ruff, Christopher Williams, Roe Ethridge, Liz Deschenes, Karin Sander, James Welling, and Kota Ezawa, among others.
ZEIGEN. Eine Audiotour von Karin Sander.
4.11.2007
Wiedereröffnung des Museums Abteiberg
Karin Sander und Hannelore Kersting. Gespräch über »ZEIGEN. Eine Audiotour von Karin Sander.«
4. November 14 Uhr
»ZEIGEN. Eine Audiotour« von Karin Sander führt durch das gesamte Haus und ergänzt die ausgestellten Objekte der Sammlung. Wände mit Namenskennungen von bekannten Künstlern verweisen auf Hörstücke, in denen Künstler nicht anwesende Werke durch Beschreibungen imaginieren.
Die Audiotour von Karin Sander und der als MUSEUM compleX betitelte Wechselausstellungsraum des Hauses werden einen wesentlichen Gedanken der Eröffnungspräsentation vermitteln, der letztlich auch für die besondere Geschichte des Museums Abteiberg steht: das "Antimuseum in Permanenz". Jener These von Johannes Cladders folgend, wonach ein in die Gegenwart gerichtetes Museum sich permanent in seiner Rolle hinterfragt.
Gebrauchsbild
6.10.2007 - 3.11.2007
Karin Sander
Eröffnung: 6. Oktober, 18-20 Uhr
Karin Sanders Einzelausstellung in der D'Amelio Terras Gallery New York besteht aus Arbeiten aus der Serie "Mailed paintings". Serienmäßig vorgefertigte und weiß grundierte bespannte Keilrahmen werden unverpackt von Orten aus aller Welt an die Galerie gesandt, dabei sammeln sie auf ihrer ungeschützten Oberfläche Spuren ihrer Reise.

Die "Mailed paintings" sind mit "Gebrauchsbilder" Teil einer grösseren Werkgruppe "Patina paintings". Die Gebrauchsbilder sammeln auf ihrer leeren weißen Oberfläche die Patina der Umgebung in der sie sich für eine gewisse Zeit befinden, z.B. in einem Kohlenkeller oder auf dem Deck eines Schiffes. Die "Mailed paintings" sammeln in ähnlicher Weise Patina ihrer Reise, der Prozeß ist beendet sobald sie ankommen.

Die monochrome weiße Oberfläche beschreibt sich selbst wie ein Tagebuch, in dem eine Reise aufzeichnnet wird. Dieser Prozeß ist gleichermassen Chance und Risiko, was der konzeptuellen Vorgehensweise von Karin Sander eigen ist. Sie thematisiert die Ausstellungssituation und -umgebung, wie z.B. in ihren bekannten polierten Wandstücken und erweitert damit den Begriff der Malerei. Die gesammelte Patina spiegelt und sammelt den Zeitablauf auf der Oberfläche der Leinwand; die Installation in der Galerie ist gelichermassen ready-made und Suprematismus.

D'Amelio Terras Gallery
525 W 22nd St
New York, NY 10011
t 212 352 9460
f 212 352 9464
gallery@damelioterras.com
7.7.2007 - 17.9.2007
MoMA Paneldiscussion & Symposium:
Painting Objects / Object Painting
Allan McCollum und Karin Sander, die an der Ausstellung "What is Painting? Contemporary Art from the Collection" beteiligt sind, sprechen über ihre Arbeit.
Das Gespräch thematisiert die Malerei als Prozeß, als Idee und als physischen Vorgang.
Moderation: Anne Umland

Montag, 10. September 18:30 Uhr
Museum’s Bartos Theater, 4 West 54th Street, New York

MoMA - The Museum of Modern Art, New York
The Joan and Preston Robert Tisch Gallery, 6. OG
Organisiert von Anne Umland, Department of Painting and Sculpture.
7. Juli - 17. September 2007
Skulpturen in Braille
23.6.2007 - 23.9.2007
10. TRIENNALE KLEINPLASTIK FELLBACH 2007 BODY CHECK

Karin Sander / Harry Walter
Skulpturen in Braille
Buch DIN A4 (29,7 x 21 cm)
Die eingeladenen Künstler der Triennale Kleinplastik Fellbach 2007 wurden von Karin Sander und Harry Walter gebeten, ihre in der Ausstellung gezeigten Arbeiten so zu beschreiben bzw. beschreiben zu lassen, dass sie für Blinde sichtbar werden. Es stand den Autoren frei, wie sie sich in die Welt der Blinden hineindenken wollten. Sämtliche eingegangenen Texte wurden dann in die Blindenschrift Braille übersetzt und zu einem Ausstellungskatalog zusammengefasst. Jede einzelne Seite des so entstandenen Druckwerks kann von den Sehenden als eine aus erhabenen Punkten zusammengesetzte Plastik wahrgenommen, von den Blinden hingegen tatsächlich gelesen und in Bilder verwandelt werden; in die Bilder einer zweiten, uns Sehenden möglicherweise gänzlich verborgenen Ausstellung.

ATB-Karton, 123 g/qm
ISBN: 3-9807598-5-7, Auflage 250, nummeriert und signiert,
erhältlich in der Ausstellung
Zeigen. Eine Audiotour
12.7.2006 - 1.10.2006
Nichts
Gruppenausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Karin Sander präsentiert "Zeigen. Eine Audiotour"
»Betritt man die Ausstellungsräume der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, gelangt man zunächst in einen Raum mit leeren weißen Wänden, vor denen Besucher verweilen und konzentriert ihrem Audioguide lauschen. Auf den Wänden sind die üblichen Schilder mit den Namen von Künstlerinnen und Künstlern und den Audioguide-Nummern befestigt. Rechts über dem Schriftzug wäre auf der Wand viel Platz für ein Werk. Aber die Werke befinden sich nicht auf der Wand, sondern in den Köpfen der Besucher.

Für ihre Arbeit hat Karin Sander Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, Arbeiten zur Verfügung zu stellen, die nicht physisch vorhanden sind, sondern erzählt werden, also nur über die Beschreibung per Audioguide erschlossen werden können. Durch diese imaginären Arbeiten beginnt der Betrachter, selbst das erzählte Werk in seiner Vorstellung herzustellen.
Man wird also in der Schirn eine poetische Installation sehen können, in der Menschen mit Kopfhörern auf den Ohren vor weißen Wänden Vorstellungsbilder von Kunst entwickeln, die nicht sichtbar ist – was keineswegs heißt, dass sie nicht da ist.«
Harald Welzer
13.5.2006 - 2.7.2006
Karin Sander & Ceal Floyer
Ausstellung in SAFN, Sammlung fuer zeitgenoessische Kunst in Rekjavik, Island, Teil des Reykjavik Art Festivals
7.4.2006 - 20.5.2006
Zeigen. Eine Audiotour von Karin Sander in der Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder in Wien
Karin Sander hat die Künstlerinnen und Künstler der Galerie nächst St. Stephan eingeladen, Arbeiten für die Ausstellung "Zeigen. Eine Audiotour" in den Räumen der Galerie zur Verfügung zu stellen. Diese Arbeiten werden dem Besucher jedoch nicht physisch, sondern ausschließlich per Audioguide zugänglich...
Besucher der Galeria Helga de Alvear
17.11.2005 - 14.1.2006
Zeigen. Eine Audiotour von Karin Sander
Zeigen. Audiotour durch die Sammmlung Helga de Alvear in Madrid.
30.9.2005 - 11.11.2005
passion beyond reason
Gruppenausstellung nach dem Konzpet von Gerold Miller und Gerwald Rockenschaub. "passion beyond reason" ist als Statement zu verstehen. Die 24 medial und inhaltlich verschiedenen künstlerischen Positionen wurden aufgrund ihrer Bezüge zu Berlin ausgewählt. Die Ausstellung zeigt eine Ästhetik, die zwischen spontanem Experiment und subkultureller Erneuerung aktuelle ästhetische Normen und Formen in Frage stellt. Die Ausstellungseröffnung findet am 30.09.2005 ab 19 Uhr in der WALLSTREET ONE gallery, Wallstr. 1 in Berlin statt.
20.9.2005 - 20.10.2005
2. Beijing International Art Biennale
Teilnahme an der zweiten Beijing International Art Biennale in China.
Karin Sander - Buch Tünel-Karaköy
16.9.2005 - 22.10.2005
Istanbul Pedestrian Exhibitions 2:
Tünel Karaköy
Parallel zur Biennale Istanbul wird bis zum 22. Oktober eine unabhängige Künstler-Initiative verschiedene Positionen im öffentlichen Raum präsentieren. Die Fußgängerzone des Gebietes um Tünel-Karaköy in Istanbul wird Zentrum und Plattform verschiedener Interventionen von 17 internationalen Künstlern und Architekten sein, die mit ihren Postionen die Veränderungen des Ortes reflektieren und Blickfelder für neue Möglichkeiten eröffnen.
»Telling a work of art«
13.5.2005 - 2.7.2005
Telling a work of art - Arbeiten, die man sich erzählen kann - in der Barbara Gross Galerie, München
Bei diesem E-Mail-Projekt forderte Karin Sander Künstlerinnen und Künstler, Freunde und Kollegen auf, eine künstlerische Arbeit/ein Kunstwerk zu beschreiben, das ihnen persönlich sehr wichtig ist. Die Beschreibungen wurden per E-Mail gesendet und gesammelt auf einer Website vorgestellt.
30.4.2005 - 19.6.2005
25 Jahre Sammlung Deutsche Bank
Jubiläumsausstellung in der Deutschen Guggenheim
Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sammlung Deutsche Bank, wurden 25 Kuratoren aufgefordert ihre herausragendsten Werke zu präsentieren.
Denkmal des Ministers Montgelas auf dem Promenadenplatz in München
25.4.2005
Errichtung eines Denkmals für Minister Maximilian Joseph Graf Montgelas auf dem Promenadenplatz in München
Computergenerierte Portrait-Rekonstruktion des Ministers Maximilian Joseph Graf Montgelas auf dem Promenadenplatz
Siegfried 1:3
Bodyscan der lebenden Person
16.3.2005
Kunst in Schokolade
Gruppenausstellung im Museum Ludwig in Köln, bei der Kurator Kasper König die Künstler dazu auffordert, ein Werk in Schokolade zu erstellen.
Gebrauchs-Bild
Werkhof, Berlin
5.3.2005 - 31.7.2005
Museumseröffnung
Kunstmuseum Stuttgart
Eröffnungsausstellung mit Künstlern der Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart.
Patina-Bild in Gebrauch, Tessin, Privatsammlung
4.2.2005 - 26.2.2005
Karin Sander | Gebrauchsbilder
Galerie Nordenhake, Berlin
Ausstellung von Karin Sanders Patina-Bildern, die als Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen erstmals gemeinsam in der Galerie Nordenhake, Berlin präsentiert werden.
Vorschlag fŸr die Platzgestaltung vor den Ausstellungshallen
2.10.2004 - 31.10.2004
Lodz Biennale
Internationale Gruppenausstellung mit ausschliesslich für diesen Anlass neu geschaffenen Kunstwerken. Die Arbeiten werden während einer zweiwšchigen Arbeitsphase entwickelt die ausserdem Gelegenheit zum Dialog und Austausch zwischen den Künstlern bietet.
Contemporary Arts Center Cincinnati
25.9.2004 - 28.11.2004
Nothing Compared to This: ambient, incidental and new minimal tendencies in current art
Gruppenausstellung, kuratiert von Charles Desmarais
Contemporary Arts Center, Cincinnati
17.9.2004 - 20.11.2004
The Artist's Beautiful Language
Galerie Anselm Dreher Berlin
John M Armleder
Thomas Locher
Jonathan Monk
Maurizio Nannucci
Karin Sander
Lawrence Weiner
Heimo Zobernig
21.7.2004
ZBO-SdM 052004
Subduktive Massnahmen, ein Projekt von Adi Hoesle
Karin Sander und 49 andere KŸnstlerInnen der Bundesrepublik gaben je ein Werk, das, in EdelstahlbehŠltern verschlossen, am 21. Juli im Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik in Oberried/Breisgau fŸr 1500 Jahre eingelagert werden wird. Die EdelstahlbehŠlter sollen nach Ablauf dieser Frist gešffnet werden.
12.6.2004 - 8.8.2004
Strangement proche/seltsam vertraut
Saarlandmuseum SaarbrŸcken
Gruppenausstellung u.a. mit Marc Desgrandchamps, Christian Jankowski, Hubert Kiecol, Didier Marcel, Jonathan Meese, Thomas SchŸtte, Rosemarie Trockel, Xavier Veilhan, Franz Erhard Walther
Wandstück
polierte Wandfarbe
5.3.2004 - 19.5.2004
Singular forms (sometimes repeated): Kunst von 1951 bis heute
kuratiert von Nancy Spector
Guggenheim Museum New York
21.1.2004 - 10.4.2004
Home Extension
Gruppenausstellung, kuratiert von Sabine Russ
und Gregory Volk
University Art Museum
University at Albany
1400 Washington Avenue
Albany, NY 12222
Centro Galego de Arte Contemporanéa Santiago de Compostela
29.9.2003 - 14.12.2003
Centro Galego de Arte Contemporanéa
Santiago de Compostela
Ausstellungsprojekt
Heilsteine, Smaragd 9 : 1, 3-D Scan des originalen Steins, Daten umgerechnet und 9fach vergrößert, aus zwei Aluminiumblöcken computergesteuert 3-dimensional gefräst. Maße: max. 995, 2 mm x max. 109,7 mm
12.9.2003
Übergabe der "Heilsteine", Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie (MPI), Charité, Berlin
Die "Heilsteine" von Karin Sander als dauerhafte Installation beziehen sich unmittelber auf die Funktion des MPI. Karin Sander ließ einen Smaragd einscannen; die daraus gewonnenen Daten wurden einer Fräse zugeführt, die aus zwei Aluminiumblöcken zwei identische, im Vergleich zum Original jeweils um das Neunfache vergrößerte "Abbilder" fräste. Smaragden wird seit dem 12. Jahrhundert und noch heute in der Alternativmedizin besondere Heilkraft u.a. bei Rheuma und Infektionskrankheiten zugesprochen. Durch die Vergrößerung und damit der Steigerung ihrer visuellen Kraft verweisen sie mit einem Augenzwinkern auf die Aufgabe des MPI und der Charité, nach Ursachen und Linderungsmöglichkeiten, speziell bei Infektionen und Rheumaerkrankungen, zu forschen.
6.9.2003 - 27.9.2003
A Simple Plan
Gruppenausstellung in der James Cohan Gallery, New York, mit Werken von Carl Andre, Richard Artschwager, John Cage, Tom Friedman, Adam Fuss, Hans Haacke, Ernesto Neto, Gerhard Richter, Karin Sander, Robert Smithson, Hiroshi Sugimoto and Erick Swenson.
Porscheplatz mit Invertierung
27.6.2002
Porscheplatz Stuttgart
Eine Invertierung
Konzept
Im Bereich des Porschegeländes wird die Farbigkeit der Straßenoberfläche invertiert, d.h. der Straßenbelag wird weiß, die Fahrbahnmarkierungen (Pfeile, Streifen, Linien etc.) werden asphaltgrau. Diese Invertierung erzeugt einen spontanen Eindruck des Besonderen, erzeugt Aufmerksamkeit und Konzentration und macht die Annäherung an den Platz zu einer Erfahrung, die mit wachsender Spannung einhergeht.
Der Platz und der umgebende Straßenraum wird mit einem konzentrischen Streifenmuster versehen. Die Abstände zwischen den Streifen werden zur Mitte des Platzes hin immer enger, woraus sowohl für die Autofahrer wie für die Fußgänger eine dynamisierte Wahrnehmung resultiert: man scheint sich schneller zu bewegen, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Während für die Fußgänger bei der Platzüberquerung der Eindruck entstehen wird, sich ungewöhnlich schnell zu bewegen, werden die Autofahrer aufgrund des subjektiv erhöhten Geschwindigkeitsgefühls veranlasst, sich dem Platz langsamer zu nähern, als sie das bisher getan haben. Der neue, sehr feine Fahrbahnbelag erzeugt durch das Werksgelände hindurch zugleich ein verändertes angenehm leises und exklusives Fahrgefühl.
Die ursprünglich elliptische Form des Platzes wird zugunsten einer Kreislösung verändert, da dies zum einen dem angestrebten Dynamisierungseffekt entgegenkommt, zum anderen die Einrichtung einer weiteren Fahrspur für Linksabbieger erlaubt, was den gegebenen Verkehrsfluss optimiert. Durch die kreisförmige Umgestaltung des Platzmittelpunktes wird der Zentrumscharakter und die Signifikanz dieses Ortes pointiert.
Die Grün-, Insel- und Restflächen bleiben im gegebenen Zustand erhalten. Dies führt dazu, dass sich die vom Zentrum ausgehenden konzentrischen Streifen durch den Kontakt mit den gegebenen Seitenbegrenzungen von einer Kreis- zu einer Amöbenform wandeln.
Das Erlebnis dieser künstlerischen Gesamtlösung wird beim Überqueren des Platzes dadurch unterstrichen, dass die gesamte Fläche des Platzes alternierend den Fußgängern bzw. den Autofahrern zur Verfügung steht.Zum Schichtwechsel (6.00–6.10, 13.00–13.10 und 13.45–14.00 sowie 22.10–22.20 Uhr) werden die Ampeln in noch festzulegenden Minutenabständen so geschaltet, dass der Autoverkehr immer wieder kurzzeitig ruht und der Platz in allen Richtungen von den Fußgängern überquert werden kann.

Licht
Die Bordsteinkante der leicht erhöhten, inneren Kreisinsel kann mit einem grünen Lichtkranz ringsherum versehen sein und damit das Zeichen zur diagonalen Überquerung des Platzes für die aus dem Werk strömenden Fußgänger geben. Zur übrigen Zeit wird der Kreisel einen rot beleuchteten Ring zeigen, der einzelne Fußgänger kann dann die Straßen über die von ihm angeforderten Grünphasen der Ampeln tangential wie bisher überqueren. Für die Autofahrer ist die beleuchtete Insel eine zusätzliche Leitmarkierung, darüberhinaus unterstreicht sie die Porscheschriftzüge an den Werksfassaden und hebt die Platzmitte hervor.
Die Passarelle, die Brücke des Transportbandes zur Beförderung der Karosserien von Werkhalle zu Werkhalle, könnte in Bezug zum Platzmittelpunkt nachts hell beleuchtet werden, um Produktion und Bewegung auf dem Gelände deutlicher sichtbar zu machen.

Verkehrstechnik
Das verkehrstechnische Konzept bleibt nahezu unverändert erhalten. Durch die in immer kürzeren Abständen folgenden, zunächst dickeren, dann immer feiner werdenden Querstreifen wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugstromes schon vor dem Knoten gedämpft. Die Leitstreifen für den Fahrzeugverkehr bleiben aus der Fahrerperspektive gut erkennbar und werden durch die Querstreifen nicht beeinträchtigt. Die durch die Umgestaltung der elliptischen Insel in einen Kreis möglich gewordenen zusätzlichen Linksabbiegerspuren.

Umsetzung
Die Oberfläche wird aus feinkörnigem Gussasphalt, weiß und anthrazit, gegossen. Ansonsten werden die vorhandenen Nebenanlagen beibehalten. Die Übergänge der Linien von der Kreis- zur Amöbenform müssen über ein Computerprogramm genau berechnet und in die Realität übertragen werden.

Ergebnis
Das Ergebnis der einfachen Farbumkehr besteht zunächst in einem völlig veränderten Erscheinungsbild des Porscheplatzes, einem für den Straßenverkehr entwickelten wahrnehmungspsychologischen Streifenmusters, unter Beibehaltung aller bisherigen Verkehrsfunktionen. Durch die Invertierung der Markierung und die konzentrische Erweiterung des Platzes in das urbane Umfeld bzw. in die Durchfahrtsstraßen hinein ergibt sich ein Wahrnehmungs- und Bewegungserlebnis für Autofahrer wie für Fußgänger, das für beide Verkehrsteilnehmer unterschiedliche Fortbewegungsgeschwindigkeiten vorgibt und zugleich das Verkehrsgeschehen durch die Verlangsamung des heranflutenden Verkehrs und die sich ergebende weitere Abbiegespur optimiert.
Stromlinienförmig bewegen sich die Linien aus der Kreismitte des Platzes nach außen, als wäre ein Stein in eine Flüssigkeit gefallen. Die Inseln aus Gebäudeblöcken und Grundstücken des Werkes formen den Platz und deformieren die Kreise zu einer Ellipse bzw. zu einer Amöbe, welche sich in die Straßenzüge hinein verformt und bis zur Werksgrenze hin auflöst. In den Linien zwischen Amöbe und Ellipse entsteht eine Faltung oder Verdichtung der Linien in diagonaler Ausrichtung, welche den künftigen Fußwegen entsprechen.
Die dreidimensional erscheinende Bodenzeichnung weckt die Illusion auf topografische Höhen und Tiefen des Geländes zu reagieren und verspannt den Strassenraum mit dem vertikalen Ensemble von vorhandenen und zukünftigen Gebäuden.
Das Konzept für den Porscheplatz unterstreicht die zentralen städtebaulichen Funktionen des Platzes und hebt den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt des nördlichen Industriegebietes Stuttgarts hervor. Die diagonale und radiale Überquerung der Fußgänger zum Schichtwechsel belebt den Platz und zeigt den Werks- und Produktionsrhythmus.
Die künstlerische Arbeit der Farbinvertierung unter Berücksichtigung funktionaler und prozessorientierter Anforderungen des Betriebes verdeutlicht die Ausdehnung des Geländes und macht die zentralen Elemente der Identität Porsches sichtbar – Form, Funktion, Dynamik und Geschwindigkeit.